Das Ergebnis der Brückenhauptprüfung der Schrägseilbrücke über die Rodach im Biotop ließ Mängel deutlich werden. Die Mängel am Steg müssen nun beseitigt werden.

Joachim Stefan vom gemeindlichen Baubüro informierte den Gemeinderat darüber, dass die Brücke des Biotops Redwitz im Rahmen des vorbeugenden Hochwasserschutzes im Jahr 2000 durch den Freistaat Bayern und das Wasserwirtschaftsamt errichtet wurde. Die Gemeinde Redwitz beteiligte sich am Bau durch das Einbringen von Grundstücken und durch Übernahme des Unterhalts.

Korrosionsbedingte Schäden

Die nun von der Gemeinde Redwitz beauftragte Hauptprüfung erbrachte, dass korrosionsbedingt Abplatzungen an verschiedenen Bauteilen vorhanden sind, die Pflasterung im Bereich der Böschungsbefestigung herausgebrochen und als größter Schaden der gesamte Holzbohlenbelag verschlissen ist.

Aufgrund des Schadens im Holzbelagbereich wurde der Zustand des Bauwerks als nicht ausreichend sicher eingestuft. Eine Schadensausbreitung oder Folgeschäden könnten kurzfristig dazu führen, dass die Stand- und die Verkehrssicherheit nicht mehr gegeben sind.

Die Einholung eines Sanierungsangebotes für die Stahlbauarbeiten sei in die Wege geleitet. Das Material für den Holzbohlenbelag sei bestellt, wobei der Austausch selbst vom gemeindlichen Bauhof Redwitz erledigt werden soll. Joachim Stefan schlug vor, zunächst die Kostenschätzung abzuwarten und dann zu handeln.

Steigende Zahl an Briefwählern

Verwaltungsrat Heinrich Dinkel ließ wissen, dass der Bundeswahlleiter in Bezug auf die Bundestagswahl einen überall steigenden Anteil der Briefwähler aufgrund der Corona-Pandemie erwartet. Bei den letzten allgemeinen Gemeinde- und Landkreiswahlen im Jahr 2020 lag der Anteil der Briefwähler in Redwitz bei 55 Prozent. Bei der Bundestagswahl 2021 müssten nun erstmals Wahlbezirke mit weniger als 50 Urnenwählern am Wahlabend zwingend mit anderen Wahlbezirken zusammengelegt und die Stimmen dürften nicht mehr getrennt ausgezählt werden.

Trainau und Obristfeld

Geht man für die Wahllokale in Obristfeld (170 Wahlberechtigte) und Trainau (210 Wahlberechtigte) von einer hohen Wahlbeteiligung wie bisher von rund 80 Prozent und von einem Urnenwahlanteil von 40 Prozent aus, so ergeben sich für Obristfeld 56 und für Trainau 68 Urnenwähler. Ausnahmsweise sollte deshalb in diesem Corona-Jahr auf die Bildung der Wahlbezirke Obristfeld und Trainau verzichtet werden, um nicht Gefahr zu laufen, unter 50 Urnenwähler in diesen Wahllokalen zu rutschen.

In einem weiteren Punkt nahm sich der Gemeinderat der Pflegemaßnahmen an der Linde in Mannsgereuth an. Bürgermeister Jürgen Gäbelein informierte, dass um die Linde ein Gitterrost verlegt werden soll. In enger Abstimmung mit dem Landratsamt Lichtenfels werde hierzu vom gemeindlichen Bauhof die Pflasterung entfernt. Dabei ist darauf zu achten, dass das empfindliche Wurzelwerk nicht beschädigt wird. Durch das Gitterrost soll eine erneute Verdichtung des Bodens vermieden werden, so dass ungehindert Wasser an die Wurzeln der Linde gelangen kann. Auch verhindere das Gitter, dass Füllmaterial ausgetragen wird.

Jugendtreff startet im September

Ein Neustart für den Jugendtreff sei spätestens ab September angestrebt, erläuterte der Bürgermeister auf die Frage von Jochen Körner bezüglich der Pläne für die Jugendarbeit . Im Übrigen seien die öffentlichen Einrichtungen der Gemeinde unter Beachtung des jeweiligen Schutz- und Hygienekonzepts ab sofort wieder geöffnet. Für die notwendige Kontaktdatenerfassung zum Beispiel im Rathaus, Freibad oder Bürgerhaus könne auch die Luca-App verwendet werden.