Der scharlachrote Krebs auf dem Buch in ihrer Hand und das Äbtissinnengewand machen die heilige Adelgundis, die Helferin bei Krankheit und Todesgefahr, unverwechselbar. Auf dem Staffelberg wird die Gründerin des Doppelklosters Maubeuge seit Jahrhunderten ganz besonders verehrt.

Aufgrund der Corona-Pandemie zelebriert Stadtpfarrer Georg Birkel den Festgottesdienst zu Ehren der heiligen Adelgundis am Sonntag 31. Januar, um 8.30 Uhr in der Stadtpfarrkirche St. Kilian.

Die Adelgundisfeier ist kein Gottesdienst wie jeder andere. Es ist ein erhebender Moment, wenn Pfarrer Birkel die silberne Statue mit der Reliquie der Adelgundis in das Wasser taucht und es so zu Adelgundiswasser weiht. Damit die Gläubigen das Wasser mit nach Hause nehmen können, bietet die Pfarrei gefüllte Weihwasser-Flaschen zum Mitnehmen gegen einen Unkostenbeitrag von 1,50 Euro an. Die Flaschen sind mit dem Kupferstich von 1816 mit der Darstellung der Heiligen Jungfrau Adelgundis versehen. Diese Flaschen können am Schriftenstand gegen Einwurf von 1,50 Euro in die Schriftenstandkasse am Ausgang mitgenommen werden. Natürlich kann das Adelgundiswasser auch außerhalb der Gottesdienste aus dem Weihwasserkessel in der Pfarrkirche in mitgebrachte Gefäße kostenlos abgefüllt werden. Dabei sind die Corona-Regeln zu beachten. Adelgundis kümmerte sich um die Kranken- und Armenfürsorge und stiftete dazu ein Hospital. gkle