Der Geschichtsverein Colloquium Historicum Wirsbergense (CHW) lädt für Sonntag, 14. März, 19 Uhr, zu einem Online-Vortrag ein. Tanja Roppelt, die Leiterin des Levi-Strauss-Museums in Buttenheim (Landkreis Bamberg), referiert über Levi Strauss , eine fränkisch-jüdische Unternehmerpersönlichkeit. Löb Strauss, als Sohn eines Hausierers 1829 in Buttenheim geboren, wanderte mit seiner verwitweten Mutter und zwei Schwestern in die USA aus. Er ging 1853 nach San Francisco und belieferte die kalifornischen Goldgräber mit diversen Kurzwaren. 1873 ließ er die Hose, deren Taschen mit Nieten verstärkt waren, patentieren: Die Jeans war geboren. Strauss starb 1902 als erfolgreicher Textilfabrikant. Der Vortrag zeichnet seine Biografie nach. Das Denkmal vor dem Geburtshaus von Levi Strauss (im Bild), ein Werk des Bildhauers Rainer Kurka, stellt den Unternehmer in seinen letzten Lebensjahren dar. In dem Fachwerkgebäude ist seit 2000 ein Museum untergebracht, das an den großen Sohn von Buttenheim erinnert. Die Teilnahme an dem Vortrag ist kostenfrei und ohne Anmeldung möglich. Die Zugangsdaten sind auf der Homepage des CHW (www.chw-franken.de) beim Termin angegeben. Foto: privat