Die beiden Vorsitzenden des Musikvereins Burgkunstadt , Sebastian Kremer und Stefan Gahn, haben geradezu mit der Sonne um die Wette gestrahlt, denn sie bezeichneten das Lindenfest als „mehr als gelungen“.

Das Ambiente in der Dammsiedlung war wieder einmal hervorragend. Unter diesen Umständen war es kein Wunder, dass die Plätze in diesem Areal den ganzen Samstag über besetzt waren.

Früher sei es ein Fest der Anwohner selbst gewesen, erklärte Musikvereinsvorsitzender Sebastian Kremer. Doch nun übernehme der Musikverein immer wieder gerne die Ausgestaltung. So freute sich auch Stadtoberhaupt Christine Frieß über die kulturelle Arbeit, die im musikalischen wie im zwischenmenschlichen Bereich für die Stadt sehr wichtig sei. Zusammen mit Braumeister Peter Günter, dessen Tochter Laurenza und Festwirt Alexander Gahn zapfte sie gekonnt das erste Fass an. Trotz des Ausfalls von Thomas Besand hatte sein Stellvertreter Stefan Gahn am Dirigentenpult alles fest im Griff.

Mit vielen jungen Gesichtern in der Burgkunstadter Blaskapelle zeigte sich auch, dass die Entwicklung während der Pandemiezeit einen weiterhin positiven Verlauf nimmt. Mit dem Eingangs-Marsch „Blasmusik macht Laune“ hatten die Musiker die Vorgabe für den Nachmittag gegeben. So konnte man das Werbekonzert insgesamt dann auch mehr als gelungen bezeichnen. Und in dieser lauen Sommernacht blieben die Gäste gerne sitzen. Roland Dietz