Die Generalsanierung des Schulhauses war in der Sitzung des Gemeinderats das beherrschende Thema. Bedeutsam gestalten sich aber auch die darüber hinaus getroffenen Beschlüsse.

Erleichterung verspüren dürfte die Leitung der Kindertagesstätte in Kleukheim ob eines Votums, welches einige Verbesserungen für die Einrichtung mit sich bringt. Die Basis hierfür schafft die Überlassung eines in unmittelbarer Nähe der Kita befindliches Grundstück an die Einrichtung.

Die einstimmig beschlossene Maßnahme mit einem Investitionsvolumen von rund 65 000 Euro – die Kosten werden auf den Markt Ebensfeld und über eine monatliche Pachtzahlung auf die Katholische Kirchenstiftung Kleukheim verteilt – sieht dabei Folgendes vor: Zum einen wird auf dem Areal eine von der Kita wegen der sehr guten Auslastung dringend gewünschte Außenfläche mit einem geplanten Obst- und Gemüsegarten für die Kinder möglich. Zudem sollen auf dem Grundstück Parkplätze und ein Abstellhäuschen entstehen. Die bisherigen Lagerräume der Kita sind – im Alltag freilich sehr unpraktisch – auf den ganzen Ort verteilt.

In Sachen Neunutzung des ehemaligen „Neuner-Areals“ ist wieder ein Mosaikstein dazu gekommen: Mit zwölf zu sechs Stimmen beschloss das Gremium die Ausschreibung der Planungsleistung für die Außenanlagen.

Eine erste Kostenschätzung wird – ohne Ausstattung, Brunnen oder Spielgeräte – auf rund 360 000 Euro brutto beziffert. Bei der Regierung von Oberfranken wird ein Förderantrag gestellt. Und mittels Ausschreibung sucht man nun also einen Planer für die Freiflächen.

Als Reaktion auf eine Wortmeldung von Heinrich Kunzelmann ( Freie Wähler ) betonte der Bürgermeister, dass die Planer für das Gesamtprojekt natürlich eng zusammenwirken müssten. Zugleich hob er hervor, dass der Markt Ebensfeld als Grundstückseigentümer die Planungshoheit behält: „Wir haben immer den Hut auf und können sagen, das gefällt uns oder das gefällt uns nicht.“ mde