Zu den Filialschließungen :

Es vergeht fast kein Tag, an dem nicht über die Schließung von Bank- oder Sparkassenfilialen berichtet wird. Gleichzeitig möchte die Politik den ländlichen Raum stärken, Filialschließungen sind da mit Sicherheit die falsche Antwort. Aber auch die Beendigung der Geschäftsbeziehung, wie es die Gemeinde Itzgrund gemacht hat, ist m. E. keine Lösung.

Dass es eine Lösung geben kann, um die Schließung zu verhindern, zeigen die Taunus-Sparkasse und die Frankfurter Volksbank . Aber man muss nicht bis nach Hessen schauen, um zu sehen, wie es auch anders geht.

Die Raiffeisenbank Oberpfalz-Nordwest und die Sparkasse Oberpfalz-Nord praktizieren es schon. Die beiden Banken in Hessen betreiben 26 gemeinsame Filialen, davon 17 Filialen mit Personal.

Öffnungszeiten geteilt

Die Öffnungszeiten teilen sich die Institute tageweise. So kann jeder Kunde zu "seiner" Bank oder Sparkasse gehen. Vielleicht wäre das eine Lösung für unsere Region.

Sollten sich die Vorstände das nur schwer vorstellen können, so kann ja vielleicht die Politik den notwendigen Anschub liefern.

Jürgen Breuer,

Bad Staffelstein