Rückblickend war es für die Absolventen und Lehrkräfte am GGSD Bildungszentrum Vierzehnheiligen diesmal eine Ausbildung der ganz besonderen Art. Coronabedingt fand im ersten und zweiten Ausbildungsjahr über viele Wochen hinweg ausschließlich Distanzunterricht statt und viele der angestrebten Praktika konnten mitunter nur im begrenzten Umfang geleistet werden. Auszubildende und Lehrkräfte waren durch die Pandemie-Situation immer wieder mit völlig neuen Herausforderungen konfrontiert, was allen Beteiligten viel abverlangt hat. „Es waren für beide Seiten herausfordernde Zeiten und ich bin der Meinung, wir haben es alle gut gemeistert“, so Schulleiterin Elvira Berkel in ihrer Rede zur Abschlussfeier.

Herausragende Leistungen

Alle Schüler der Berufsfachschulen für Kinderpflege und Ernährung und Versorgung haben ihre Ausbildung in diesem Jahr erfolgreich bestanden. Trotz der besonderen Umstände gab es auch diesmal zahlreiche herausragende Leistungen. Die Ausbildung zur staatlich geprüften Kinderpflegerin schloss Annalena Reitz mit einem Notendurchschnitt von 1,06 als Klassenbeste ab. Lisa Rein (1,2), Johanna Wohlrath (1,5) und Elisa Zehnter (1,9) schlossen die Ausbildung zur Assistentin für Ernährung und Versorgung ebenfalls mit hervorragenden Ergebnissen ab. Reitz, Rein und Wohlrath erhielten zudem eine Anerkennungsurkunde der Regierung von Oberfranken. Mit dem Staatspreis der Regierung werden ausgewählte Absolventen der Berufsschulen und Berufsfachschulen in Bayern für hervorragende schulische Leistungen ausgezeichnet. Voraussetzung ist ein Notendurchschnitt von mindesten 1,5. Im Rahmen der Abschlussfeier der Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung fand zudem die Freisprechung zur Hauswirtschafterin durch Elsbeth Sperlein vom Amt für Landwirtschaft und Forsten Bamberg statt.

Erfreulich war der Mitteilung zufolge, dass im Gegensatz zum Vorjahr diesmal unter Einhaltung der Hygienevorschriften in begrenzter Anzahl wieder Angehörige der Abschlussfeier beiwohnen durften. red