In drei Gottesdiensten empfingen vergangene Woche 50 Jugendliche das Sakrament der Firmung. Der Bamberger Weihbischof Herwig Gössl las die Messe für die jungen Gläubigen aus den Pfarreien Uetzing, Frauendorf und Bad Staffelstein und den Filialgemeinden. Stadtpfarrer Georg Birkel stand ihm als Konzelebrant zur Seite.In der Pfarrkirche Sankt Kilian waren nur beschränkte Besucherzahlen erlaubt, alle Anwesenden mussten Masken tragen und die entsprechenden Abstandsregeln einhalten. Gemeindereferent Matthias Beck gab zu Beginn der jeweiligen Gottesdienste Hinweise zu den Corona-Regeln, gab aber auch Hinweise zu den Regularien des Firmungsablaufs.

Ein Novum war die Firmfeier am Mittwoch, an dem 34 Jugendliche in zwei Schichten das Sakrament erhielten. Am darauffolgenden Donnerstag wurden schließlich, mit einen Jahr Verspätung, nochmals 16 Jugendliche der neunten Klasse gefirmt. Jeder der Firmbewerber erhielt ein Erinnerungsbild, das die Aussendung des Heiligen Geistes mit einer zarten Taube zeigt.

In seiner Predigt ging Weihbischof Gössl auf die Taube als wichtiges und bekanntes Bild für den Heiligen Geist ein. „Der Heilige Geist kam auf Jesus herab – wie eine Taube – so haben wir im Evangelium gehört. In vielen Kirchen findet sich die Taube als Symbol des Heiligen Geistes wieder“, sagte Gössl. Der Weihbischof erklärte den Firmlingen, wofür die Taube steht und was das Symbol über den Heiligen Geist aussagt. „Betet um den Heiligen Geist , dass er euch hilft, das Richtige zu tun und den richtigen Weg zu gehen. Gottes Geist gibt Orientierung, wenn alles drunter und drüber geht. Im Sakrament der Firmung wird euch Gottes Geist geschenkt. Er wird euch nie verlassen und durch euer ganzes Leben begleiten.“

Wattebausch statt Finger

Nachdem die Firmbewerber ihr Taufversprechen erneuert hatten, spendete der Weihbischof das Sakrament der Firmung. Dazu traten die Firmlinge jeweils einzeln mit ihren Paten an den Altar. Gössl zeichnete dann mit Salböl – dem Chrisam – ein Kreuz als Symbol für die Übertragung der Gaben des Heiligen Geistes auf die Stirn der Firmlinge. Um Abstand zu halten und Körperkontakt zu vermeiden, wurde das Salböl von ihm nicht mit den Fingern, sondern mit einem Wattebausch aufgetragen.

Zu den Fürbitten waren verschiedene Firmlinge in den würdevollen Gottesdiensten mit eingebunden. Sabine Liebl (Orgel) und Susanne Lindner (Gesang) steuerten die Musik bei. red