Ein doppeltes Jubiläum wurde am Sonntagnachmittag in der Mutterhauskapelle der Franziskusschwester in Vierzehnheiligen gefeiert. Zum einen erhielten die Franziskusschwestern vor 100 Jahren ihre Anerkennung als Diözesankongregation und zum anderen ihre 100 Jahre Aggregation an dem Franziskaner Orden . „1921 war ein entscheidendes Jahr für ihre Geschichte. Ihre Gemeinschaft wurde als Diözesankongregation der Erzdiözese Bamberg anerkannt und zugleich dem Franziskaner-Orden aggregiert. Dass beide Ereignisse in das gleiche Jahr fielen, war vielleicht ein Zufall. Aber ich denke, sie gehören eng zusammen, auch wenn sie in unterschiedliche Richtungen weisen“, so Provinzial Pater Cornelius Bohl ofm beim Festakt.

Schwester Katharina gab einen Einblick in die 100-jährige Geschichte. Doch zunächst fand ein feierlicher Festgottesdienst mit Erzbischof Ludwig Schick und den beiden Konzelebranten Pater Cornelius Bohl ofm und Domkapitular Professor Dr. Elmar Koziel statt.

Seit 100 Jahren sind die Franziskusschwestern als Kongregation kirchlich anerkannt. Erzbischof Jacobus von Hauck vollzog mit päpstlicher Erlaubnis am 4. Oktober 1921 „die kanonische Konfirmation der Franziskusschwestern als Diözesankongregation“ und verband dies mit dem Wunsch, „dass sie recht segensreich wirken mögen“. Mit der Anerkennung der Gemeinschaft durch die Erzdiözese Bamberg kamen auch der Sitz der Kongregationsleitung und das Noviziat nach Vierzehnheiligen . Aktuell gibt es 134 Schwestern und Novizinnen, die in zehn Konventen in Deutschland leben. Hier wollen die Franziskusschwester in christlicher Nächstenliebe den Problemen der Zeit begegnen. Sie setzen sich für dieses Ziel ein, etwa als Apothekerinnen , in der Kranken- und Altenpflege, in der Obdachlosenarbeit, in Kindergärten und Schulen. red