In Bamberg haben die oberfränkischen Leichtathletik-Meisterschaften stattgefunden, der erste Wettkampf nach Ausbruch der Corona-Pandemie. Dünn besetzt war aber die U20. Simon Ochmann (LG Bamberg) brillierte über 5000 Meter mit 16:26,52 Minuten und war auch schneller als der Männer-Sieger. Valentin Goller verpasste bei seinem Sieg über 800m in 2:08,25 Minuten nur knapp die Quali für die Bayerische Meisterschaft. In der WU20 wurde Anna Güthlein Speerwurf-Zweite mit Bestleistung von 44,92 Metern. Den Weitsprungtitel holte Jana Kraus mit 4,76 Metern nach Bamberg.

In der WU18 startete DLV-Kaderathletin Naomi Krebs. Die Gymnasiastin gewann die 100 Meter in 12,75 Sekunden sowie die 100 Meter Hürden (14,50). Marie Van de Ven belegte mit 13,46 Sekunden den zweiten Platz über 100 Meter und gewann die 200 Meter (28,02). Auf bayerischem Niveau bewegte sich Lilli Pfattheicher im Hochsprung. Bei ihrem Sieg schraubte sie ihre Bestleistung auf 1,63 Meter. Einziger Starter der LG Bamberg in der MU18 war Lars Raffel. Er wurde Vizemeister im Diskus mit 33,53 Metern.

In der M15 sammelte Nils Urbanik Titel. Er gewann in 12,61 Sekunden die 100 Meter vor Julius Lehner. Zusätzlich sicherte er sich über 300 Meter (42,04), 80 Meter Hürden (12,24) und im Weitsprung mit 5,21 Metern den ersten Platz. Johannes Wehnert erlief sich über 800 Meter (2:21,66) den oberfränkischen Titel.

In der W15 konnte sich Anna Betz über 2000 Meter über den ersten Platz freuen. Leonie Neundorfer sicherte sich mit 1,43 Meter den Sieg im Hochsprung. Vizemeisterin im Diskus wurde Lea Kithier (23,89) genau wie Charlotte Weininger (7,82) im Kugelstoß.

23 Zentimeter weiter

Ein Ausrufezeichen setzte Fabius Schmitt im Weitsprung der M14. Fünf seiner Versuche landeten jenseits des oberfränkischen Rekords aus dem Jahr 2002, den er um 23 Zentimeter auf 6,50 Meter verbesserte. Die 100 Meter gewann er in 11,76 Sekunden. Andreas Noell landete mit 28,58 Meter im Speerwurf auf dem zweiten Platz.

In gewohnter Manier dominierten die Barth-Zwillinge die 2000 Meter der W14. Julia Barth (6:36,94 leistete Führungsarbeit, wurde aber von ihrer Schwester Anna (6:36,34) im Schlussspurt überholt. Jule Lindner wurde Dritte in 6:59,04 Minuten.

Mia Güthlein gewann mit 36,17 Metern den Speerwurf. Emma Lindner sprintete über 100 Meter (13,27) zum Titel. Leni Knoblach wurde Dritte (13,52). Weitere Meisterehren sammelte Emma Lindner im Hochsprung (1,56) und über 800 Meter (2:21,06). Theresa Andersch lief mit 2:24,72 Minuten als Zweite eine neue Bestzeit. Lucie Geier vom TSV Ebensfeld lieferte starke Sprungleistungen bei ihren Siegen in der W14 ab. 5,31 Meter im Weitsprung und 10,84 Meter im Dreisprung (W15) waren bei dieser Coronameisterschaft das Maß der Dinge. cs