Leuchau — Bei der Hauptversammlung der Leuchauer Feuerwehr wurden viele Kameraden für 40, 50 und 60 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet.
Vorsitzender Dieter Naser bedankte sich für die hervorragende Zusammenarbeit im vergangenen Jahr. Sein Dank galt allen, die die Wehr mit Spenden bedacht haben, und der Stadt Kulmbach für die gute Zusammenarbeit.
Er erinnerte an Aktivitäten wie die Dorfreinigung durch alle Leuchauer Vereine sowie die Kirchweih. Dankbar war Naser Werner Ramming, der die Halle für die Kirchweih zur Verfügung stellt, sowie den Nachbarn, auf deren Flächen man parken könne. Er beklagte die steigenden Anforderungen und Auflagen bei der Abhaltung der Kirchweih. Erfreut war er, dass Übungen und Sirenenstammtische gut besucht waren.

Zwei Großbrände

Kommandant Torsten Vetter ging auf die anstehenden Übungen ein. Zudem wurde über die Ernstfälle, insbesondere über die zwei Großbrände, im vergangen Jahr berichtet. Er appellierte an die Kameradschaft im Verein. Wie er mitteilte, sollen in Zusammenarbeit mit der Stadt die Zisterne sowie der stationäre Schlauch- und Geräteschrank in Donnersreuth restauriert und fertiggestellt werden.
Der Kommandant wünschte sich von der Stadt neue Sicherheitsstiefel für die aktiven Mitglieder. Das gegenwärtige Schuhwerk vieler Kameraden werde den Anforderungen nicht gerecht. Ein dickes Lob zollt er all denen, die mit jugendwehrspezifischen Übungen den Nachwuchs ausbilden.
Oberbürgermeister Henry Schramm dankte den Kameraden für ihr Engagement. Was notwendige Anschaffungen betrifft, versprach er eine konstruktive Lösung.
Für 40-jährige Mitgliedschaft wurden Siegfried Böhner, Konrad Schmidt und Norbert Tripke geehrt, für 50 Jahre Siegfried Dünkel, Norbert Fenner, Hans Müller und Klaus Vetter. Für seine 60-jährige Mitgliedschaft wurde schließlich Hans Zapf ausgezeichnet. Allen Ehrenmitgliedern wurde für ihre langjährige Treue und Einsatzbereitschaft gedankt. red