Das letzte Heimspiel der Saison steht für die Bayernliga-Basketballerinnen der Turnerschaft Herzogenaurach am heutigen Samstag an. Um 17 Uhr empfangen die Shorthorns (2.) den Tabellensiebten vom BBC Bayreuth in der Sporthalle des Gymnasiums. Das Hinspiel gewannen die Aurachstädterinnen absolut überlegen mit 76:34, und dementsprechend gehen sie auch als absolute Favoritinnen in die Partie.
Die Wagnerstädterinnen wollen diesmal natürlich nicht so deutlich untergehen und den Herzogenauracher Angriffswirbel möglichst unterbinden. Dabei wird es aus Bayreuther Sicht vor allem auf Marie Kühnast-Krebühl und Hannah Gretsch ankommen. Das Aufbau-Duo kontrolliert das gesamte Spiel der Gäste. Hat dieses Duo einen schlechten Tag, schaffen es ihre Mitspielerinnen meist nicht, den Karren aus dem Dreck ziehen. Während Kühnast-Krebühl mit 13,0 Topscorerin des BBC ist, darf Gretsch getrost als Gehirn des Bayreuther bezeichnet werden, das eine hervorragende Übersicht besitzt und es versteht, seine Mitspielerinnen gekonnt einzusetzen.
Folglich ist es für die Shorthorns Pflicht, die Kreise der beiden einzuengen. Im Hinspiel erfüllten sie diese Aufgabe mit Bravour und konnten so einen deutlichen Sieg einfahren. Hierbei werden vor allem Barbara Hartz, Katharina Dathe und Rebecca Simon gefordert sein, denn sie sollen Kühnast-Krebühl und Gretsch einfangen. Die restlichen Shorthorns haben sich in der kurzen Spielpause von ihren Wehwehchen erholt, und so können die Herzogenauracherinnen in Bestbesetzung antreten.
"Wir wollen uns mit einer starken Leistung von unseren Fans verabschieden, die uns die gesamte Saison über hervorragend unterstützt haben. Es war für uns nach dem Umbruch vor der Saison eine absolute Überraschung, dass wir auf einem solch hohen Niveau spielen konnten. Jetzt wollen wir die beiden letzten Spiele noch gut über die Bühne bringen und in die Planungen für die nächste Saison gehen", sagt Shorthorns-Trainer Markus Schönmüller. Eventuell muss sich die TSH noch mit der Rückkehr in die Regionalliga auseinandersetzen, da noch nicht sicher ist, ob der designierte Meister aus Marktheidenfeld das Aufstiegsrecht in Anspruch nehmen wird.
"Sollte dieser Fall eintreten, müssen wir unsere Möglichkeiten gut abwägen und werden uns dann für die vernünftigste Variante entscheiden. Dies werden wir aber alles ohne Hektik angehen", erklärt Schönmüller weiter. pes