von unserem Redaktionsmitglied 
Rudolf Görtler

Bamberg — Seltsame Koinzidenz: Bei den Abokonzerten der Bamberger Symphoniker am Mittwoch (B) und Donnerstag (C) in der Konzerthalle jeweils um 20 Uhr (Einführung 19.20 Uhr) mischen sich Jugendfrische und Tod, Aufbruch und Abschied auf eigentümliche Weise.
Das beginnt schon in der Person von Solistin und Dirigent: Veronika Eberle, Jahrgang 1988, gilt als eines der größten Violinen-Talente Deutschlands. Bereits als 17-Jährige spielte die Gewinnerin namhafter Musikpreise mit den Bamberger Symphoikern: unter Jonathan Nott Beethovens Violinkonzert und unter Robin Ticciati das Violinkonzert von Mendelssohn Bartholdy (in Bamberg jüngst zu hören mit Renaud Capuçon). Der ist gerade mal fünf Jahre älter als Eberle, ebenfalls ein früh gereiftes Talent und in Bamberg z. B. als Erster Gastdirigent in den Jahren 2010 bis 2013 bestens bekannt.