Zum Ende des Schuljahres werden Bamberger Schüler ihren Horizont erweitern und sich mit einem besonderen Thema befassen, den empfindlichen Ressourcen unserer Erde. Der Rohstoffverbrauch nimmt in Deutschland und weltweit weiter zu. Fast sämtliche natürliche Ressourcen sind übernutzt, ihre Vorkommen drohen zu erschöpfen. Um den künftigen Generationen die materiellen und ökologischen Grundlagen zu erhalten, ist ein nachhaltiger Umgang mit den Ressourcen unausweichlich. Doch wie sieht Nachhaltigkeit bei nachwachsenden und nicht nachwachsenden Rohstoffen aus? Kann der Einzelne etwas tun?
Fragen wie diese sind die Grundlage für die Bildungskampagne "Reduse - Über unseren Umgang mit den Ressourcen der Erde", die bereits seit November 2015 für drei Jahre durch die weiterführenden Schulen in Deutschland tourt. Ihr nächster Stopp ist Bamberg. Von Montag bis Mittwoch, 17. bis 19. Juli, ist die Unesco-zertifizierte Multivision "Reduse - Über unseren Umgang mit den Ressourcen der Erde" zu Gast in Bamberg. Unterstützt von der Klima- und Energieagentur Bamberg, der Sparkasse, dem Müllheizkraftwerk und dem Umweltamt der Stadt Bamberg werden bis zu 1400 Schüler des Dientzenhofer-Gymnasiums, des Clavius-Gymnasiums, des Eichendorff-Gymnasiums und der Graf-Stauffenbergschulen (Real- und Wirtschaftsschule) an der Veranstaltung teilnehmen. Bürgermeister Christian Lange und der stellvertretende Landrat Johann Pfister übernehmen die Schirmherrschaft für diese Veranstaltungen.
Die Multivision wendet sich direkt an die junge Generation, um deren Zukunft es schließlich geht. "Wir wollen Jugendliche direkt und unterhaltsam informieren, wie Nachhaltigkeit geht und welche Wichtigkeit sie für ihr Leben hat. Im täglichen Leben der Heranwachsenden haben Nachhaltigkeit, Ressourcen- und Umweltschutz keinen ausreichenden Stellenwert oder sie haben ein geringes Wissen dazu. Mit unserer Kampagne gelingt es uns, den schulischen Unterricht dazu inhaltlich fundiert und intensiv anzureichern und die Jugendlichen für eine persönliche Beteiligung zu motivieren", zeigt sich Franz Schättle von Multivision e. V. überzeugt. red