Kreis Haßberge — Das Landratsamt Haßberge hat Leitlinien für die Städte und Gemeinden erstellt, um den örtlichen Pflege- und Beratungsbedarf im Alter sicherzustellen. Die Zusammenarbeit soll den Senioren Vorteile bringen.
Ergänzend zum seniorenpolitischen Gesamtkonzept hat das Landratsamt Haßberge in Haßfurt jetzt Leitlinien erarbeitet, in denen es um die Sicherstellung des örtlichen Pflege- und Betreuungsbedarfs im Alter geht. Ziel ist es, wie die Behörde mitteilte, eine pflegerische Versorgung zu gewährleisten, die auf die Bedürfnisse und Wünsche der älteren Bürger abgestimmt ist.

Um Fehler zu vermeiden

"Die Herausforderungen einer älter werdenden Gesellschaft stellen für alle Entscheidungsträger in Politik, Verbänden und Verwaltung eine wichtige Zukunftsaufgabe dar", betont Landrat Wilhelm Schneider (CSU) deutlich. "Wir wollen unsere Pflege- und Betreuungsangebote weiter entwickeln. Dabei wollen wir strukturelle Fehlentwicklungen vermeiden."

Gesetzlicher Auftrag

Der Landkreis Haßberge ist laut Behördenangaben gesetzlich verpflichtet, den Pflege- und Betreuungsbedarf in den kommenden Jahren zu analysieren, und arbeitet im Interesse der Pflegebedürftigen eng und vertrauensvoll mit den Städten und Gemeinden zusammen. "Dadurch ist die Chance am größten, zu passge-nauen Lösungen in der Region zu kommen", meint Landrat Schneider.

Pflegestützpunkt hilft

Die Leitlinien, die auf der Homepage des Landratsamtes unter www.hassberge.de unter dem Bereich Bürgerservice// Senioren einzusehen sind, dienen der Information und als Handreichung für Gespräche mit Partnern auf dem Pflegemarkt. Darüber hinaus steht der Pflegestützpunkt des Landkreises den Städten und Gemeinden bei der Prüfung der örtlichen Bedarfssituation sowie bei der Entwicklung von Lösungskonzepten für Pflege, Wohn- und Betreuungsangebote zur Verfügung. red