Die Nürnberger Mannschaft "noris inklusion" hat beim Finale des 35. bayernweiten Fußballturniers der Menschen mit Behinderungen den ersten Platz in der Bayernliga erobert. Damit vertritt das Team das Bundesland bei der deutschen Fußball-Meisterschaft der Werkstätten für behinderte Menschen, die im September in Duisburg ausgespielt wird. "noris inklusion" stand in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal an der Spitze: Im Frühjahr hatte das Team den vierten Lebenshilfe-Hallenfußball-Cup gewonnen. Schirmherrin der Wettkämpfe ist die Vorsitzende der Lebenshilfe Bayern, Landtagspräsidentin Barbara Stamm.
Unter dem Motto "Wir bleiben am Ball" spielten beim Finale in Ingolstadt 19 Mannschaften, die sich in den Vorrunden qualifiziert hatten bzw. nachnominiert wurden, die Platzierungen in fünf Leistungsklassen aus. In der zweithöchsten Kategorie Oberliga gewann Hohenwart. In der Landesliga setzte sich Dillingen durch. In der A-Liga triumphierte München und in der B-Liga hatte Straubing die Nase vorn. Auf Platz 4 kam das Team aus Erlangen.
Zu den Finalspielen begrüßte der stellvertretende Vorsitzende der Lebenshilfe Bayern, Klaus Meyer, der auch die Siegerehrung vornahm, zahlreiche Ehrengäste. Das landesweite Fußballturnier wird seit 1983 von der Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen in Bayern (LAG WfbM) und der Lebenshilfe Bayern für Menschen mit geistiger Behinderung veranstaltet. Die gut 650 Sportler kommen aus Werkstätten und anderen Einrichtungen der Behindertenhilfe - unabhängig von deren Trägerschaft.
Seit mehreren Jahren wird das Turnier tatkräftig vom Bayerischen Fußball-Verband unterstützt. Die diesjährigen Partner-Vereine sind der TSV Dietmannsried, der ETSV Landshut, der VfB Moschendorf sowie der Ausrichter der Endspiele, FC Ingolstadt. Partner-Werkstätten bzw. Partner-Einrichtungen sind HPZ Irchenrieth, Loew aktiv, Stiftung St. Johannes sowie Hochfränkische und Allgäuer Werkstätten. red