Neuses — Die hastigen Arbeiten eines 49-jährigen Mannes an zwei ausgelegten Handangeln beim Annähern eines Streifenwagens der Wasserschutzpolizei sind der Grund einer ausgiebigen Fischereikontrolle am Donnerstagmittag am Hochwassersperrtor Neuses gewesen. Dabei stellten Polizeibeamte nach eigenen Angaben fest, dass ein Angelhaken noch mit einem lebenden rund zwölf Zentimeter langen Köderfisch bestückt war.

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An der zweiten Angelrute war es dem Petrijünger scheinbar gelungen, den Köder abzumachen. Diese Angel war eingeholt, der Haken war leer.
Weil er vor dem Auslegen der Angel den Fisch nicht getötet hatte, wird der Angler nun nach dem Tierschutzgesetz angezeigt. red