Christiane reuther Pfarrer Anton Reinhard war im katholischen Dekanat Haßberge während seiner Ruhestandszeit bis zu seinem Tod als ein geschätzter Seelsorger im Einsatz. Eine vom Steinsfelder Ortschronisten Gerhard Thein verfasste Biografie erinnert nun an das segensreiche Wirken des Seelsorgers, der am 29. September 1928 in Greßhausen das Licht der Welt erblickt hatte und am 24. Oktober 2017 starb. Die Biografie ist auf Spendenbasis erhältlich und das Geld soll in die Innenrenovierung der Kirche in Steinsfeld fließen.

In der neuen Broschüre ist anschaulich der Lebensweg von Pfarrer Reinhard dargestellt. Kennen und schätzen gelernt hatte Thein, der in seiner Heimatkirche Steinsfeld den Dienst des Messners versah, den geschichtlich denkenden Seelsorger bei dessen Einsätzen in der Kirche in Steinsfeld. Die ehemals selbstständige Pfarrei kam 2002 zur Pfarreiengemeinschaft Theres, wo Pfarrer Reinhard ab 2001 seinen Ruhestand verbrachte und in der Pfarreiengemeinschaft mithalf.

Bischof Julius Döpfner hatte Anton Reinhard am 30. November 1952 in der Neumünsterkirche in Würzburg zum Priester geweiht. In der kleinen Broschüre ist von der Primiz des Neupriesters zu lesen, der seine erste heilige Messe unter großer Anteilnahme der Bevölkerung in seiner Heimatgemeinde Greßhausen feierte. Vor seiner Ruhestandszeit hielt Pfarrer Reinhard drei Jahrzehnte die Geschicke der Pfarrei Burkardroth (Landkreis Bad Kissingen) in sicheren Händen. Aufgrund seiner großen Verdienste um den Markt Burkardroth wurde Reinhard im November 1992 zum dortigen Ehrenbürger ernannt.

Pfarrer Anton Reinhard verstarb unerwartet am 24. Oktober 2017 in Schweinfurt. Der Seelsorger wurde am Samstag, 28. Oktober 2017, im Friedhof von Untertheres beigesetzt.