Einen Mehrgenerationen-Spiel- und -Freizeitplatz will der Gemeinderat auf einem Grundstück zwischen TSV-Sportanlage und der Halle der ehemaligen Firma Datox in Unterlauter auf den Weg bringen. Per einmütigem Beschluss erhält die Verwaltung den Auftrag, ein Planungsbüro in beschränkter Ausschreibung zu ermitteln und die Möglichkeit eines Antrags auf Fördermittel zu prüfen.


Bürger sollen beteiligt werden

Die rechteckige Fläche mit einer Größe von circa 3000 Quadratmetern ist bereits Eigentum der Gemeinde, erklärte Erster Bürgermeister Sebastian Straubel in der Gemeinderatssitzung am Donnerstag. Wie der Platz letzten Endes gestaltet und mit welchen Geräten er bestückt wird, soll auch im Zuge einer Bürgerbeteiligung ermittelt werden. Die Gemeinderäte entschieden sich relativ schnell dafür, einen Mehrgenerationenplatz zu schaffen, der mit geeigneten Geräten bestückt werden soll. Anhand von sehr positiven Beispielen aus Rödental, Neuses, Seidmannsdorf und dem Bewegungspark am Landratsamt, die Bauamtsleiter Peter Welz in Wort und Bild vorstellte, war man sich einig, etwas Ordentliches zu schaffen, dass von allen sehr gerne angenommen wird. Auch Geländemodellierungen, der Bau einer Wasserstrecke und eines Häuschens im Pavillonstil wurden angeregt.
Nachdem durch die Verwaltung unter Beteiligung von Bürgern durch das Wasserwirtschaftsamt Kronach vorgelegte Planungsunterlagen zum langfristig angedachten Umsetzungskonzept geprüft worden waren, beschloss der Gemeinderat dazu eine Stellungnahme. Das Konzept sieht Maßnahmen zur Änderung am Flusskörper "Lauter zur Itz" im Zuge der EU-Wasserrahmenrichtlinie bis voraussichtlich 2027 vor. Damit soll die Durchgängigkeit von Gewässern für Wasser und Fische u. a. auch im Bereich alter Wehre verbessert werden. ah