Neuenmarkt — Der Ausbau der Laubenstraße wird den Gemeinderat weiter beschäftigen. Im Landratsamt geht man davon aus, dass es eine Anlie gerstraße ist. Das hat zur Folge, dass 70 Prozent der Kosten auf die Grundstücksanlieger umgelegt werden können. Bei einer Erschließungsstraße wären es nur 50 Prozent. In der jüngsten Sitzung kam es zu keiner Entscheidung des Gemeinderats. Klar ist nur, dass der Mischwasserkanal in der Straße erneuert werden muss.
Über den kompletten Bauentwurf will der Gemeinderat im November befinden. Werkleiter Karl Pöhlmann: "Es muss in absehbarer Zeit eine Entscheidung getroffen werden, wie es mit dem Straßenausbau weitergeht." Was die Kanalerneuerung angeht, konnte Bürgermeister Siegfried Decker (NG) mitteilen, dass im kommenden Jahr neue Förderrichtlinien für Sanierungen am Kanalnetz eingeführt werden. Neuenmarkt komme durchaus in den Genuss staatlicher Zuschüsse, denn die Gemeindewerke müssten rund eine Million Euro aufbringen, um den Kanal in der Laubenstraße auf 725 Metern auszuwechseln und den Durchmesser zu vergrößern.
Gernot Kintzel (CSU/WG) vertrat die Ansicht: "Eine Straßenerneuerung wird es nicht für ein Butterbrot geben, aber wir müssen den Ausbau für unsere Anlieger verträglich hinbekommen." Zweiter Bürgermeister Alexander Wunderlich (CSU/WG) hält die Satzung in ihrer jetzigen Form für ungerecht. Ulrich Stelter (NG) zweifelt, ob ein Vollausbau zwingend erforderlich sei. Rei.