Auf ein halbes Jahrhundert Mitgliedschaft in der CSU blickt Joseph Borschert zurück. Ortsvorsitzender Gerhard Schmidt ehrte den Jubilar im Rahmen des Sommerfestes und stellte seine Verdienste heraus. So war Borschert Kreisgeschäftsführer der Partei im Altlandkreis Ebern und maßgeblich an den Gründungen einiger Ortsverbände, wie zum Beispiel in Rentweinsdorf und Untermerzbach beteiligt. Für seine 50-jährige Mitgliedschaft erhielt Borschert zusammen mit Irmhild Dekarski, die auf 40 Jahre Zugehörigkeit zurückblicken kann, im Beisein von Landrat Wilhelm Schneider und der stellvertretenden CSU-Kreisvorsitzenden Heidi Müller-Gärtner eine Ehrennadel und Urkunde überreicht.

Vor den zahlreichen Gästen informierte Landrat Wilhelm Schneider über die Kreispolitik. So wurde zum Beispiel viel in die Schulen in Ebern investiert. Die Sanierungsmaßnahmen an der Realschule und dem Friedrich-Rückert-Gymnasium seien auf einem guten Weg, die Arbeiten lägen im Zeit- und Kostenplan. Bei der Zukunftsbetrachtung des Hauses Ebern der Haßberg-Kliniken hob Schneider hervor, dass man die Struktur betrachten müsse und den Betrieb nicht nur auf die Kosten reduzieren könne. Die Pflege und Versorgung seien ebenfalls wichtige Bestandteile. Als wichtige Investition in die Zukunft sieht der Landrat das geplante Technologietransferzentrum für Kunststoffe und neue Materialien. In Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Schweinfurt-Würzburg, der Industrie- und Handelskammer und nicht zuletzt den einheimischen Unternehmen können hier vielleicht schon bald junge Leute beruflich qualifiziert und somit in der Region gehalten werden.