Das Programm ist gespickt mit großen Werken der englischen Brass-Band-Literatur, filigraner, virtuoser und mächtiger als die meisten Musiker bisher gespielt haben. Was Komponist Paul Lovatt-Cooper wohl im Sinn (und im Frühstück) hatte, als er das themagebende Hauptwerk des Abends, "Enter the Galaxies", schrieb, ist eine vieldiskutierte Frage in den Probenpausen der aktuellen Konzertvorbereitung. Das in der Tat galaktische Musikstück treibt die Band spiel- und leistungstechnisch gerne mal an den Rand der Erschöpfung.
"Man kommt schon an seine Grenzen. Seitdem ich in der Brass Band spiele, übe ich deshalb deutlich mehr", sagt Claus Thaler. "Aber es lohnt sich auf alle Fälle. Man verbessert seine Technik und wird musikalisch erfahrener."
Kollegin Tanja Dusel ist im Frühjahr dazugekommen und genauso begeistert: "Dass jeder Bock hat, merkt man schnell.