Münnerstadt — Über die "Landwirtschaft im Wandel" berichtet Heinz Schmitt am Mittwoch, 21. Oktober, im Erzählcafé des St.-Elisabethen-Seniorenzentrums.
Herrschten nach dem Krieg noch kleine Bauernhöfe mit Flächen meist unter zehn Hektar in der Landwirtschaft vor, so hat das Höfesterben heute einen totalen Umbruch in der Wirtschaftsform gebracht. Statt viele Arbeitskräfte und Tiere einzusetzen, wird heute ein landwirtschaftliches Anwesen von meist wenigen Familienangehörigen bewirtschaftet.
Die Mechanisierung ist weit fortgeschritten, und es muss ein enormer Maschinenpark vorgehalten werden. Ungetüme von Traktoren mit verschiedenen Zusatzaggregaten beherrschen jetzt das Bild. In den meisten Dörfern Frankens gibt es auch kein Nutzvieh mehr. Übrig geblieben sind heute nur noch wenige Bauern, die riesige Flächen bearbeiten; sie allein können noch profitabel wirtschaften.
Auch in Münnerstadt ist die Zahl der Landwirte stark geschrumpft. Heinz Schmitt ist zum Großagrarier aufgestiegen. Er hat in den neuen Bundesländern ein riesiges Areal erworben. Über die Landwirtschaft im großen Stil berichtet er am Mittwoch im Erzählcafé. Bereits ab 14 Uhr gibt es für die Besucher Kaffee und Kuchen; der eigentliche Vortrag beginnt um 15 Uhr. Gäste sind herzlich willkommen. red