leichtersbach/Schondra — Der Haushaltsplan für 2022 und die Haushaltssatzung sind in der Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft Bad Brückenau genehmigt worden. Ihr gehören Geroda, Oberleichtersbach, Riedenberg und Schondra an.

Gemeinschaftsvorsitzender Dieter Muth hatte die Satzung bekannt gegeben. Danach wird der Haushaltsplan für den Verwaltungshaushalt in Einnahmen und Ausgaben auf 1 137 550 Euro und im Vermögenshaushalt in Einnahmen und Ausgaben auf 91 00 Euro festgesetzt.

Das Vergaberecht wird immer komplexer. Deshalb hat die Verwaltungsgemeinschaft beschlossen, der zentralen Beschaffungsstelle des Landratsamtes Bad Kissingen beizutreten. Bereits in der Bürgermeisterdienstbesprechung hatten die Vertreter der Kommunen großes Interesse am Aufbau einer solchen Stelle bekundet. Die Kommunen sollen durch die fachliche Spezialisierung des Landkreises entlastet werden.

Eine Zentrale Beschaffungsstelle übernimmt die Vergabeverfahren für die Kommunen. Auch im Falle des Beitritts ist die Kommune nicht dazu verpflichtet, alle Vergabeverfahren vom Landkreis übernehmen zu lassen, heißt es im Protokoll der Verwaltungsgemeinschaft.

Entscheidungshoheit bleibt

Nach wie vor kann sie das auch selbst tun. Die Entscheidungshoheit über Zuschlag oder Aufhebung einer Ausschreibung bleibt wie gewohnt bei der Kommune.

Der Landkreis übernimmt keinerlei Kosten für den Beschaffungsbedarf der Kommunen. Die Kosten für den Betrieb der Zentralen Beschaffungsstelle werden auf die Kommunen kostendeckend umgerechnet. In den ersten zwei Jahren sind seitens der Regierung von Unterfranken Fördermittel im Rahmen der Interkommunalen Zusammenarbeit in Aussicht gestellt worden. Näheres soll eine entsprechende Vereinbarung regeln, die Gegenstand eines separaten Beschlusses sein wird. red