Mit einem Gesamtbudget von über 171 Millionen Euro will der Landkreis auch in diesem Jahr einen wichtigen Beitrag zu noch mehr Lebensqualität in Erlangen-Höchstadt leisten. Der Kreistag hat in seiner jüngsten Sitzung den Haushalt 2020 einstimmig beschlossen. Ganz ohne neue Kredite aufnehmen zu müssen, schlägt der Landkreis mit dem diesjährigen Haushaltsplan den Kurs auf eine nachhaltige Finanzpolitik ein, heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamts.

Ziel sei es, allen Landkreisbewohnern sowie ansässigen Unternehmen einen attraktiven Lebensraum und starken Wirtschaftsstandort zu bieten. Deshalb investiere der Landkreis besonders in die Bereiche Schulen, soziale Sicherung, die Entwicklung des Landkreises als Bildungsregion, die Modernisierung des Kreiskrankenhauses St. Anna in Höchstadt, das Engagement als Gesundheitsregion sowie die Stärkung des ÖPNV und des Kreisstraßen- und Radwegenetzes. Zentrale Projekte seien die Sanierungen des Hallenbades und der Turnhalle in Spardorf mit Kosten von über neun Millionen Euro. Der Neubau des benachbarten Emil-von-Behring-Gymnasiums wird mit rund 54,5 Millionen Euro als bisher größte Baumaßnahme in die Geschichte des Kreises eingehen. Darüber hinaus stellen der Ausbau der digitalen Bildung und Modernisierung der Landkreisträger-Schulen mit über vier Millionen Euro die Weichen für noch bessere Berufsaussichten.

Konzept für Elektromobilität

Viele Verbesserungen sind laut Pressemitteilung für den öffentlichen Nahverkehr geplant: Neben der Einführung des 365-Euro-Tickets für Schüler und Auszubildende will sich der Landkreis am Innovationspaket des Verkehrsverbundes beteiligen. Um die nachhaltige Mobilität im Landkreis noch weiter voranzubringen, lässt der Landkreis ein Elektromobilitäts- und ein Radwegekonzept erstellen. Letzteres sei entscheidendes Kriterium für die angestrebte Auszeichnung als fahrradfreundliche Kommune. red