Ob Smartphone, Tablets, Whiteboards oder soziale Medien: Der Einsatz digitaler Technik im Unterricht steigt. Wie sich diese künftig optimal in den Schulen einsetzen lässt, diskutierten Bildungskoordinator Sven Czekal, Landkreis-Schulverwalter Markus Vogel und Landrat Alexander Tritthart gemeinsam mit den Schulleitungen der 14 in der Trägerschaft des Landkreises stehenden Schulen sowie deren IT-Fachleuten.

Der Landkreis will sie bestmöglich unterstützen, technische Möglichkeiten des Lehrens und Lernens in den Unterricht zu integrieren: "Wir werden die Digitalisierung unserer Schulen im Landkreis zielstrebig voranbringen", betonte Landrat Alexander Tritthart sein Anliegen.

Der Landkreis hat bereits die Weichen für die technische Nutzung an Schulen gestellt: Derzeit bekommt er rund 1,3 Millionen Euro aus Fördergeldern der Bayerischen Staatsregierung. Zusätzlich stehen 700 000 Euro aus kreiseigenen Mitteln zur Verfügung.

"In den vergangenen Jahren haben wir rund 400 000 Euro jährlich in die IT-Ausstattung unserer Schulen gesteckt. Im Verhältnis zu den Vorjahren bedeutet das eine deutliche Steigerung", sagt Markus Vogel, der die landkreiseigenen Schulen verwaltet. Mit den Geldern lassen sich wertvolle Maßnahmen zur Digitalisierung realisieren, darunter Breitbandanschluss mit Glasfaser und WLAN in den Schulgebäuden sowie der Ausbau von Unterrichtsräumen zu digitalen Klassenzimmern.

Als offizielle "Bildungsregion in Bayern" ausgezeichnet, befindet sich der Landkreis jetzt auf dem Weg zur "digitalen Bildungsregion". Für dieses Projekt des Staatsministeriums für Unterricht und Kultus plant der Landkreis, Ideen in Absprache mit den Schulen zu realisieren: Das könne mit schulart-übergreifenden Informationsabenden für Eltern, beispielsweise zum Thema Medienkonsum, gelingen. Czekal strebt gemeinsam mit den Schulen ein starkes Netzwerk im Bereich der digitalen Bildung an. red