Am kommenden Samstag setzt der Landkreis seine Sammeltour für "gefährliche Abfälle" fort. Wie üblich steht ein Sammelfahrzeug des vom Landkreis beauftragten Entsorgungsdienstleisters in verschiedenen Gemeinden zeitweise zur Verfügung, um "gefährliche" Abfälle entgegenzunehmen, die nicht über die Restmülltonne entsorgt werden dürfen. Das Landratsamt macht darauf aufmerksam, dass die allgemein üblichen Corona-Sicherheitsregeln eingehalten werden müssen.

Folgende Abfälle können abgegeben werden: Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel, lösemittelhaltige Abfälle (z. B. Benzin, Lack, Nitroverdünner, Fleck- und Rostentferner, Kleber, Bremsflüssigkeit, Spiritus), Energiesparlampen (jedoch keine Leuchtstoffröhren), Holzschutzmittel, Batterien aller Art, Chemikalien, Haushaltsreiniger und Wasch- bzw. Pflegemittel, nicht vollständig entleerte Spraydosen, quecksilberhaltige Abfälle, Feuerlöscher, Behälter, Flaschen, Tuben usw., mit den Gefahrstoffsymbolen "ätzend", "gesundheitsschädlich", "reizend", "leichtentzündlich", "giftig" bzw. "sehr giftig".

Die Sammelstellen

Fallen größere Mengen gefährliche Abfälle an, etwa aus Haushaltsauflösungen, ist die Abfallberatung des Landkreises zu kontaktieren. Bei Fragen stehen die Mitarbeiter des Fachbereichs Abfallwirtschaft unter den Rufnummern 0951/85-706 bzw. 85-708 zur Verfügung. Die Sammelstellen am 21. November: Gerach (Parkplatz Leimbachtalhalle, 8.30 - 9.30 Uhr), Reckendorf (Platz am ASV Sportgelände, 9.45 - 10.45 Uhr), Baunach (Parkplatz hinter dem Friedhof, 11 - 12 Uhr), Lauter (Parkplatz beim Friedhof, Lange Straße, 12.15 - 13 Uhr), Oberhaid (Bachstraße, neben Festplatz, 13.15 - 14.15 Uhr). red