Am Aschermittwoch ist alles vorbei, zumindest für die Faschingsbegeisterten. Für die Klimaschutzmanager der Metropolregion Nürnberg dagegen ist der Aschermittwoch seit 2017 der Tag, an dem das CO2-Fasten startet. Jeder kann dabei mitmachen, seinen eigenen Energieverbrauch zu reduzieren, Plastik konsequent zu vermeiden, klimagerecht zu kochen oder den Konsum und die Mobilität einzuschränken.

Unter www.co2challenge.net wartet bis Ostern jeden Tag eine neue Herausforderung, die man im eigenen Tagesablauf umsetzen kann.

Die 40 Tagesaufgaben sind dabei sehr vielfältig und je nach Wohnumfeld mal leichter, mal schwerer zu lösen. So ist ein Direktversorger auf dem Land bestimmt schneller zu finden als in der Stadt, während der Umstieg auf den öffentlichen Nahverkehr in Ballungszentren deutlich leichter fallen dürfte als im ländlichen Raum.

Die Kulmbacher Klimaschutzmanagerin Ingrid Flieger hat in den vergangenen Jahren für sich schon einiges umgesetzt, wie eine PV-Anlage mit Speicher, den abfallarmen Einkauf oder den Umstieg auf E-Mobilität. Da es aber immer noch etwas zu verbessern gebe, werde sie auch 2021 in der Fastenzeit erneut an ihre Grenzen gehen und ihren Lebensstil untersuchen.

Interessierte können ihre eigenen individuellen Tipps zum CO2-Fasten entweder per E-Mail an flieger.ingrid@landkreis-kulmbach.de oder per Brief an das Landratsamt, Klimaschutzmanagement, Konrad-Adenauer-Straße 5, 95326 Kulmbach, senden. Gerne können auch Fotos mit dabei sein. Unter allen Einsendern werden Gutscheine aus Gastronomie und Einzelhandel verlost.

"Jeder von uns kann seinen eigenen Fußabdruck verkleinern. Machen Sie mit und lassen Sie andere an Ihren Erfahrungen teilhaben", so Flieger. red