Mit Blick auf den Krieg in der Ukraine trifft auch der Landkreis Vorkehrungen zur möglichen Aufnahme von Geflüchteten. Bereits seit Freitag steht das Landratsamt mit der Regierung von Oberfranken, den Polizeiinspektionen und dem Roten Kreuz mit Kreisgeschäftsführer Stefan Adam und den Katastrophenschutzbeauftragten Ines Sack und Max Türk im Kontakt, wie die Behörde mitteilt.

"Es ist mehr als erfreulich, dass bereits jetzt viele Bürgerinnen und Bürger Wohnraum, aber auch Sach- und Geldspenden anbieten. Inwieweit diese Angebote zum Tragen kommen, wird die Entwicklung der nächsten Tage und Wochen zeigen", so Landrat Klaus Peter Söllner (FW). In diesem Zusammenhang bittet er die Bevölkerung, derzeit noch von Sachspenden abzusehen. "Eine Sammlung von Sachspenden bedarf einer genauen Vorplanung, damit diese Hilfsgüter auch zur richtigen Zeit bei denen ankommen, die sie dringend benötigen."

Am Landratsamt wurde eine "Unterstützungsgruppe-Ukrainehilfe" installiert. Der Stab besteht aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Sachgebiete Ausländerwesen, Integration und Öffentliche Sicherheit und Ordnung. Mit der Führung wurden Heinrich Rauh und Yves Wächter beauftragt. Weiter steht zur Koordination Integrationslotsin Souzan Nicholson bereit. red