In diesen Tagen erhalten fast 42 000 Grundstückseigentümer im Landkreis Bamberg ihren Abfallgebührenbescheid. Darin erfolgen sowohl die Abrechnung der im Kalenderjahr 2018 tatsächlich in Anspruch genommenen Restmüllbehälterentleerungen als auch die Festsetzung der Gebühren-Vorauszahlung

für den Leistungszeitraum 2019. Wie das Landratsamt mitteilt, sei es der Abfallwirtschaft dabei gelungen, die seit 2015 gültigen günstigen Gebührensätze weiterhin aufrechtzuerhalten.

Erfahrungsgemäß gehen laut der Behörde nach der Zustellung der Bescheide viele telefonische Nachfragen im Landratsamt ein; alle Mitarbeiter des Fachbereiches Abfallwirtschaft würden etwaige Rückfragen gerne beantworten. Da nicht auszuschließen sei, dass aufgrund von vermehrten Nachfragen zeitweise alle Leitungen besetzt sind, empfiehlt das Landratsamt mit Rückfragen einige Tage zu warten. Die Verwaltung bittet die Bescheidempfänger, folgende Informationen im Zusammenhang mit der Gebührenabrechnung zu beachten: • Die Anzahl der Mindestleerungen der Restabfallbehälter beträgt 18, das heißt von im Kalenderjahr 2018 möglichen 26 Jahresleerungen können maximal acht Einsparungen vergütet werden.

• Bei der Berechnung der (viertel-)jährlichen Abschlagszahlungen wird von 24 Jahresleerungen ausgegangen; werden mehr in Anspruch genommen, ergibt sich eine Nachberechnung, eine geringere Leer ung sanzahl hat eine Gebührenerstattung zur Folge. Beides wird bei der ersten Fälligkeit 2019 verrechnet. Die erste Abbuchung 2019 ist für den 11. März vorgesehen.

• Wichtig: Mitteilungen über Änderungen von Bankverbindungen oder Eigentümern sind telefonisch nicht möglich und müssen schriftlich vorgenommen werden. Ein entsprechendes Änderungsformular kann auf der Internetseite des Landkreises (www.landkreis-bamberg.de) unter "Formulare und Broschüren" abgerufen werden.

• Wer einen seiner Abfallbehälter in einen größeren oder kleineren umtauschen lassen möchte, kann den Änderungswunsch auch über die E-Mail-Adresse abfallgebuehren@lra-ba.bayern.de mitteilen.

• Die Briefe mit den Bescheiden gehen an die Grundstückseigentümer bzw. Hausverwaltungen als Gebührenschuldner; Mieter erhalten keinen eigenen Bescheid.

Die Abfallentsorgungsgebühr für private Haushalte im Landkreis Bamberg stellt eine Einheitsgebühr dar, das heißt alle Leistungen der Abfallwirtschaft (z.B. Bio- und Papiertonne, Sperrmüllabholung, Wertstoffhöfe, Problemmüllsammlung, usw.) sind darin enthalten und werden nicht gesondert berechnet.

Der Landkreis verweist zusätzlich darauf, dass sich auch gewerbliche Kunden jährlich bis zu acht Leerungseinsparungen ihres Restabfallbehälters erwirtschaften können; insofern werden etwa Betriebsferien berücksichtigt.

Die Abfallberatung des Landkreises steht sowohl gewerblichen Bestandskunden als auch interessierten Neukunden für individuelle Lösungsfindungen unter Telefon 0951/85-706 oder 85-708 zur Verfügung. red