Die Akademie für Neue Medien und Radio Plassenburg bekommen auch heuer gemeinsam einen Zuschuss von rund 20 000 Euro im Rahmen der Hörfunk-Programmförderung. Der entsprechende Antrag wurde jetzt im Hörfunkausschuss der Bayerischen Landeszentrale für Neue Medien (BLM) bewilligt.

Für Landtagsabgeordneten Rainer Ludwig (FW), Mitglied des Hörfunkausschusses, war diese Förderung eine Herzensangelegenheit. Er sei selbst Kursteilnehmer und Dozent an der Akademie für Neue Medien im Langheimer Amtshof in Kulmbach und zudem rund 30 Jahre lang Moderator bei Radio Plassenburg gewesen.

Mit der genannten Summe werde konkret das Hörfunkmagazin "Heimat ist" finanziell unterstützt, das heuer unter dem Schwerpunkt-Motto "1700 Jahre jüdisches Leben in Bayern - Geschichte und Gegenwart" steht. "Die einstündige Sendung wird vom Journalisten-Nachwuchs der Akademie produziert und auf Radio Plassenburg mittwochs zwischen 19 und 20 Uhr ausgestrahlt. Unter anderem soll eine jüdische Gemeinde ein Jahr lang durch ihren Alltag begleitet werden; die jüdische Geschichte in Kulmbach und der Holocaust in Oberfranken werden ebenfalls thematisch aufgegriffen", so MdL Ludwig.

Reportagen und Gespräche

Die Umsetzung erfolge in Form von ausführlichen und aufwändig produzierten Reportagen, Gesprächsrunden, Umfragen und Features. "Die Programmförderung durch die BLM ermöglicht es der Akademie darüber hinaus, dass ein Sendeplatz bei einem der erfolgreichsten Privatradios mit gut recherchierten Beiträgen und Interviews durch den Journalistennachwuchs gefüllt wird."

Thomas Nagel, Studienleiter der Akademie für Neue Medien, hat die frohe Botschaft erhalten und bedankte sich für die Unterstützung: "Die Programmförderung durch die Bayerische Landeszentrale für Neue Medien ist ein wichtiger Beitrag, um Qualitätsjournalismus hörbar zu machen."

Anspruchsvolles Thema

Die Akademie für Neue Medien habe bereits im vergangenen Jahr 50 Radiosendungen zum Thema "Kindheit in Bayern" produziert.

Das diesjährige Thema ist laut Nagel sehr anspruchsvoll gewählt. "In den ersten Sendungen hat Volontär Alexander Höhler-Brockmann bereits mit spannenden Interviewgästen über den jüdischen Kalender und das jüdische Leben in Oberfranken berichtet." red