Ab Montag, 8. Juni, ist ein eingeschränkter Probenbetrieb für Instrumentalgruppen innerhalb der bayerischen Laienmusiklandschaft wieder möglich. Das gab Kunstminister Bernd Sibler am Freitag in München bekannt.

Instrumentalproben können nun unter Beachtung strenger Schutz- und Hygienemaßgaben in Gruppen von bis zu zehn Personen erfolgen. Grundsätzlich muss zum Beispiel ein Abstand von zwei Metern zwischen den Musikern eingehalten werden, bei Blasinstrumenten sind es sogar drei Meter. Kunstminister Sibler betont: "Die Laienmusikkultur bedeutet für unsere Musiker mehr als nur bloßes Musizieren. Sie ist gelebte Gemeinschaft sowie fester Bestandteil des bayerischen Lebensgefühls und Selbstverständnisses. Ich danke allen Musikschaffenden, dass sie trotz der Widrigkeiten der letzten Wochen durchgehalten haben, und hoffe, dass sie sich nun wieder mit Zuversicht, Freude und Leidenschaft ans Musizieren machen." Ihm sei bewusst, dass die vorliegende Regelung das musikalische Leben derzeit nur eingeschränkt wiederherstellen könne. So bald es die Lage erlaube, werde er sich für weitere Lockerungen einsetzen. red