Die Gemeinde Stadelhofen hat zusammen mit den Gemeinden Königsfeld und Wattendorf und der Stadt Scheßlitz ein integriertes Ländliches Entwicklungskonzept erarbeitet. Der Verein Region Jura-Scheßlitz hat sich im Herbst 2019 gegründet und ist in der Hauptsache für die Umsetzung der Maßnahmen zuständig. Beim Verein sind die beiden sogenannten Umsetzungsbegleiter Thomas Hüppe und Barbara Schatz seit 1. Mai angestellt.

Der Erste Bürgermeister Volker Will (ÜW) begrüßte laut einer Pressemitteilung die beiden Umsetzungsbegleiter in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats, die zum einen sich selbst, die historische Entwicklung und die Schwerpunkte ihrer künftigen Arbeit vorstellen.

Beide ermutigten die Gemeinderäte, Ideen zu unterbreiten und den Kontakt zu ihnen zu suchen.

Die beiden Gemeinderäte Christian Eberlein und Peter Deinhart haben im Auftrag der Bürger Schederndorfs den Antrag auf Bau eines Gemeinschaftsgebäudes für den Gemeindeteil Schederndorf eingereicht. Das Gebäude soll im Rahmen des laufenden Dorferneuerungsverfahrens entstehen und aus Gemeinschaftsräumen, Halle und Maschinenwaschplatz bestehen.

Zuschusszeitraum ausgelaufen

Dieses Projekt wurde bereits vom Amt der ländlichen Entwicklung 2012 in den Maßnahmenkatalog der Dorferneuerung aufgenommen und genehmigt. Allerdings ist der Zuschusszeitraum am 31. Dezember 2018 abgelaufen, ohne dass das Projekt umgesetzt worden wäre. Deshalb beantragen die Bürger die Bewilligung erneut.

Dieser Antrag soll die Förderung des Baus mit einem Förderhöchstbetrag von 250 000 Euro in Gang setzen. Insgesamt sollen Förderungen von 65 Prozent von der Gemeinde beantragt werden können. Die geschätzten förderfähigen Baukosten liegen für das Gebäude bei ca. 385 000 Euro.

Zu diesen Kosten kommen noch nichtförderfähige Kosten wie beispielsweise der Grundstückskauf und die Erschließungskosten des Grundstücks von ca. 40 000 Euro dazu.

Das Projekt "Ortsgemeinschaftsgebäude" soll mit den Außenmaßen von ca. 18 auf 40 Meter mit vier Metern Vordach auf einer Seite entstehen. In dieser Halle sollen auf einer Giebelseite Gemeinschaftsräume mit Sanitärräumen entstehen mit der Größe von ca. 5 x 18 Meter und auf der anderen ein offener überdachter Waschplatz mit Ölabscheider und Hochdruckreiniger.

Der umbaute Raum des gesamten Gebäudes einschließlich Gemeinschaftsräume und Waschplatz liegt bei einem Kubatur-Raumpreis der Firma Nüßlein Holzbau bei ca. 135 Euro pro Kubikmeter.

Der Erste Bürgermeister bat nach einer ausführlichen Diskussion über den Antrag um ein Nutzungskonzept für die Halle. Dieses könne erst dann vorgelegt werden, so die Schederndorfer Gemeinderäte, wenn der Bewilligungszeitraum verlängert werden könne. Sobald feststeht, dass das Vorhaben dem Grunde nach gefördert werden kann, würde dann auch ein konkretes Nutzungskonzept erarbeitet werden.

Das Projekt muss frühzeitig mit dem Amt für ländliche Entwicklung abgestimmt werden, um zu klären, ob eine Dorfgemeinschaftshalle in dem geplanten Umfang förderfähig ist. Außerdem befindet sich das angedachte Grundstück laut Flächennutzungsplan im Außenbereich, so dass vermutlich bauleitplanerische Schritte nötig sind. In der Diskussion wurden auch die Gaststätten in den Blick genommen. Bisher hat die Gemeinde Dorfgemeinschaftshäuser nur genehmigt, wenn keine Gaststätten in den Gemeindeteilen vorhanden waren.

Außerdem sollen die Schederndorfer einen Vorschlag unterbreiten, der beschreibt, wie die Eigenleistungen der Dorfgemeinschaft aussehen könnten. Der Gemeinderat beschließt, den Antrag auf Verlängerung des Bewilligungszeitraums zu stellen, um den Neubau eines Dorfgemeinschaftshauses zu ermöglichen.

Der Bauausschuss hat die Ausblühungen an der Bauhofgarage vor Ort begutachtet. Geplant ist, nach einer erneuten Besprechung mit einem Vertreter der Firma Maxit einen Drei-Schicht-Putz aufzubringen und das Mauerwerk so zu trocknen.

Im hinteren Bereich vermuten die Vertreter der Firma Maxit einen Wasserrohrbruch. Das sollte dringend näher untersucht werden. Außerdem soll der Sportverein die Dachrinne am Sportlerheim und die zugehörigen Fallrohre überprüfen. Für die notwendigen Sanierungsmaßnahmen sollen Angebote eingeholt und dem Gemeinderat zur Entscheidung vorgelegt werden.

Vodafone baut

Der Bürgermeister Will hat die Verantwortlichen der Firma Vodafone darauf hingewiesen, dass die Feldwege für die Landwirte befahrbar bleiben müssen. Er bittet um Information, falls das nicht der Fall sein sollte. red