Wie schon in den Vorjahren verzichtete das Labor LS in Bad Bocklet auch im Jahr 2020 auf die postalische Versendung von Weihnachtskarten und verschickte die Weihnachtsgrüße an ihre Kunden elektronisch. Die dadurch eingesparten Portokosten gingen wieder als Spenden an zwei regionale Organisationen. Dabei dürfen die insgesamt über 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Vorschläge machen, wo das Geld gut angelegt wäre.

Unheilbare Stoffwechselstörung

Jeweils 1000 Euro sind für zwei regionale Hilfsprojekte zusammengekommen. 1000 Euro erhält der bei Würzburg ansässige Verein "Hand in Hand gegen Tay-Sachs und Sandhoff e.V.". Der Verein unterstützt deutschlandweit Familien, deren Kinder an einer unheilbaren Stoffwechselstörung erkrankt sind. Da die Krankheit den Kindern nach und nach alle Fähigkeiten raubt, bietet er betroffenen Familien Austausch, Rat und eine Gemeinschaft.

Daneben sammelt der Verein Spenden, um die Forschung an den Krankheiten zu ermöglichen. Zusammen mit dem Forschungsinstitut "SphinCS" hat der Verein eine natürliche Verlaufsstudie und ein Patientenregister gestartet. Es soll die Chancen, in Medikamentenstudien zu kommen vergrößern und erleichtert die Diagnose der Krankheiten.

Der andere Teil der diesjährigen Weihnachtsspende ging an den Verein "Dominikus-Ringeisen-Werk". Seit 1884 werden hier, Menschen mit Behinderung, auf dem Fundament der christlichen Grundhaltung, begleitet und unterstützt. Ganz nach dem Motto "Jeder Mensch ist kostbar."

In Unterfranken ist der Verein vor allem in den Landkreisen Bad Kissingen (zum Beispiel Kloster Maria Bildhausen in Münnerstadt) und Rhön-Grabfeld aktiv. red