Mit neun Monaten Verspätung fand die Königsproklamation der Kulmbacher Schützengilde von 1511 in der Werner-Hofmann-Anlage statt. Auch eine Abordnung der Schützenfreunde aus Lindach im Salzkammergut war angereist.

Schützenmeister Christian Sembach überreichte die Königskette an Kurt Orendt. Der hatte das Kunststück fertiggebracht, zum zweiten Mal nach 1996 nicht nur Schützenkönig, sondern zugleich Schwarzschusskönig zu werden.

Zudem wurde Roswitha Orendt für ihre Verdienste mit dem Gilde-Ehrenkreuz in Silber ausgezeichnet.

Jungschützenkönig Konstantin Kudlich konnte sich erneut gegen immer stärker werdende Konkurrenz durchsetzen. Den Damenpokal errang Leonie Schneider. Der Jugendpokal ging an Tom Müller, der sich knapp vor Leni Frankenberger behaupten konnte.

Bei der Hauptversammlung einige Tage später war man stolz, dass die Renovierungsarbeiten trotz der Pandemie erfolgreich durchgeführt werden konnten. Darunter zählten die Überholung der Elektroinstallation, die Renovierung und Erweiterung der sanitären Anlagen und die Neugestaltung des Treppenaufgangs in der Sportstätte in der Karl-Jung-Straße.

Es folgten die Berichte der Sportleitung sowie der Schatzmeisterin Sandra Preiss. Die Wahlen ergaben folgendes Ergebnis: Schützenmeister Christian Sembach, 2. Schützenmeister Samuel Schneider, 3. Schützenmeister Mario Reinhardt, Schützenkommissar Wolfgang Lippmann. red