Die bayerischen Heilbäder und Kurorte haben an die Staatsregierung appelliert, sie finanziell zu entlasten. Gemeinsam mit dem CSU-Landtagsabgeordneten Walter Taubeneder fand deshalb in München ein Gespräch mit Staatssekretär Franz Josef Pschierer und Referatsleiter Dr. Peter Hauer aus dem Wirtschaftsministerium sowie den beiden Vorsitzenden des Bayerischen Heilbäder-Verbandes e.V. Klaus Holetschek (MdL) und Alois Brundobler statt.
Bayerns hochprädikatisierte Heilbäder und Kurorte hätten in den vergangenen Jahren einen enormen Strukturwandel durchlaufen. Um dem Wettbewerb auch weiterhin standhalten zu können, müssten sie permanent in die Infrastruktur und die Qualität investieren, betonte der BHV-Vorsitzende Klaus Holetschek. Dadurch hätten diese Gemeinden höhere Aufwendungen zu tätigen als Kommunen, die ausschließlich ihre Pflichtaufgaben zu erfüllen haben. "Die Einnahmen aus dem Kurbeitrag und dem Fremdenverkehrsbeitrag reichen dafür bei Weitem nicht aus", so Holetschek. "Eine Umfrage des Bayerischen Heilbäder-Verbandes e.V. hat ergeben, dass den 47 hochprädikatisierten Heilbädern und Kurorten in Bayern pro Jahr durchschnittlich 734 930 Euro fehlen, die sie aus anderen Mitteln aufbringen müssen." Seit Jahren fordert der Bayerische Heilbäder-Verband e.V. deshalb eine Berücksichtigung dieser Aufwendungen. red