Die Kronacher Ausstellung mit Arbeiten des Untermerzbacher Künstlers Gerd Kanz entpuppt sich als Publikumsmagnet. Trotz Corona reisen Kunstinteressiserte aus der gesamten Region an, darunter vor allem junge Leute.

Der Untermerzbacher Künstler Gerd Kanz gilt als "Magier des Materials". Er baut Brücken zwischen Malerei und Bildhauerei, Farbe und Material, Raum und Zeit, Natur und Mensch, bildender Kunst und Poesie. Eine Auswahl seiner außergewöhnlichen Arbeiten sind noch bis zum 25. Oktober in der Galerie des Kronacher Kunstvereins (KKV) zu sehen.

"Die Ausstellung erweist sich - trotz Corona - als ausgesprochener Publikumsmagnet", freut sich die Co-Vorsitzende des KKV, Sabine Raithel. "Der Kronacher Kunstverein zieht damit Menschen aus der gesamten Region an. Und wir freuen uns, dass wir besonders viele junge Leute in unserer Galerie sehen. Das zeigt, dass wir mit unserer Kommunikationsstrategie, die wir einem kleinen ‚Facelifting‘ unterzogen haben, richtig liegen." Raithel weiter: "Wir müssen derzeit leider auf unsere beliebten, öffentlichen Vernissagen verzichten. Aber die Menschen, die zu uns kommen wollen, haben sich darauf eingestellt und nutzen unser Ausstellungsangebot zu den regulären Öffnungszeiten. Das hat sich wunderbar eingespielt. Interessierten Gruppen bietet der Kunstverein auf Anfrage spannende Führungen und exklusive Künstlergespräche an. Auch dies wird beispielsweise von Unternehmen, Vereinen oder Serviceclubs gerne aufgegriffen."