Nächste Woche startet wieder die "Kunstsnack"-Reihe mit kleinen genussvollen Happen Kunst in den Museen um den Bamberger Dom. Auch wenn die hiesigen Museen dafür keinen Rubens haben, so doch immerhin seinen Lehrer: Otto van Veen und sein Triumphzyklus machen am Mittwoch, 13. Januar, den Auftakt zu den mittäglichen Kurzführungen aus erster Hand. Der flämische Humanist und Hofmaler Otto van Veen (1556-1529) war in Italien, Brüssel und Antwerpen tätig, wo er ab 1594 Peter Paul Rubens zum Meisterschüler hatte. Die Staatsgalerie Bamberg beherbergt von van Veen den Zyklus "Triumph der Kirche", der im Zuge der Gegenreformation um 1615 entstanden war. Die humanistische Auseinandersetzungen mit dem Gegen- und Miteinander der Religionen hat auch in der heutigen Betrachtung ihren Reiz und eine gewisse Aktualität. Die halbstündige Kurzführung (Beginn 12.30 Uhr) übernimmt die Dombergkoordinatorin Birgit Kastner.
Die weiteren Termine: 17. Februar, die Thomas- und Katharinenkapelle in der Alten Hofhaltung; 23. März: Der hl. Leopold von Babenberg: Vom Politiker zum Landespatron Österreichs (Diözesanmuseum); 13. April: Für Thron, Altar, Salon: Der Modelleur Carl Schropp (1794-1875) in Bamberg und Erfurt (Historisches Museum); 11. Mai: Gehobene Schätze - Illuminierte Handschriften des 13. und 14. Jahrhunderts (Staatsbibliothek). Treffpunkt ist jeweils um 12.30 Uhr die Kasse des jeweiligen Museums. Die Führungen sind kostenlos, der jeweilige Museumseintritt ist zu entrichten. red