Zehn Künstler aus der Region, unter anderem aus Röttenbach, sowie Schüler der Frauenauracher Grundschule stellen noch bis Samstag, 27. April, ihre Werke in der Frauenauracher Klostermühle aus. Die Frauenauracher Initiatoren hatten bisher eine gute Resonanz bei ihrer Ausstellung mit dem Titel: "Natürlich - Frauenaurach".

Auf zwei Etagen sind die Bilder zu finden. Die Künstler waren bei der Vernissage anwesend und erläuterten auf Nachfrage die Intention für deren Entstehung. Manfred Kellner vom Ortsring Frauenaurach war sich sicher, dass auch die diesjährige Ausstellung einen guten Zuspruch erfahren wird. Der Posaunenchor Frauenaurach unter der Stabführung von Gerhard Zehnder umrahmte die Eröffnung, bevor die Besucher im Mühlengebäude zwischen Walzenstühlen und der historischen Einrichtung der Mühle auf zwei Stockwerken die Kunstwerke bewundern konnten.

Ein Blick auf die Heimat

In diesem Jahr waren in der Ausstellung Gerlinde Berendi, Christine Brehm, Rosi Felgenhauer-Sperr, Hans-Jürgen Hippe, Gudrun Jabari, Magdalena Murach, Theresia Neumeier, Armin Roux, Clara Saß-Polz, Jutta Wachs-Müller und Elisabeth Walter vertreten. Schüler der Grundschule Frauenaurach zeigten ebenfalls ihre Bilder. Ihre Beiträge liefen unter dem Thema "Alles was kreucht und fleucht".

Dabei blickten die Schüler mit unterschiedlichen Maltechniken auf ihre Heimat Frauenaurach. Ihre Themen waren "Frühling in Frauenaurach", "Die Vier Jahreszeiten" sowie "Frauenaurach in Scherenschnitten". Aus mehr als 100 Schülerbildern wurden im Vorfeld je Klasse einige Exponate ausgewählt, die dann in der Mühle ausgestellt werden.

Prämierung am Samstag

Jeder Besucher hatte die Möglichkeit, sich die schönsten Beispiele auszuwählen. Auch in diesem Jahr wird jeweils ein Preis je Schuljahrgang vergeben. Die Prämierung erfolgt am letzten Ausstellungstag um 17 Uhr im Rahmen der Finissage.

Veranstaltet wird die Ausstellung durch den Ortsring Frauenaurach, dessen Vorsitzender bis vor kurzem Manfred Kellner war. Der Ortsring soll das Vereinsleben im Ort lebendig zu erhalten. Am Anfang gehörte zu seinen Aufgaben der Martinszug, jetzt ist er auch für die Ausrichtung des Bürgerfest zuständig. Ermöglicht hat die Ausstellung in der Mühle der Besitzer Heinrich Schieder.