Auch im abgelaufenen Jahr konnte der Kulturverein zur Bereicherung des gesellschaftlichen Geschehens in der Gemeinde Altenkunstadt beitragen. Bei der Jahresversammlung wurde Rückschau gehalten und zugleich die kulturellen Aktivitäten für das neue Vereinsjahr festgelegt.

Bei seinem Rechenschaftsbericht erinnerte Erster Vorsitzender Robert Hümmer an die markanten Ereignisse des zurückliegenden Vereinsjahres. Er nannte eine Autorenlesung mit Volker Backert und eine Darbietung des Fränkischen Theatersommers mit dem "Flotten Feger" im Frühjahr. Wie in jedem Jahr wurde auch eine Veranstaltung für die Mädchen und Buben der Grundschule arrangiert, wobei der "Räuber Hotzenplotz", aufgeführt von der Bühne "Fritz und Freunde", voll und ganz nach dem Geschmack der Kinder war.

Das Wirtshaussingen fand diesmal im Kulturstadel von Prügel statt und erfreute sich allseitiger Beliebtheit. "Es gibt ein Leben über 50 - jedenfalls für Frauen", diese Aufführung wurde in der Grundschulturnhalle geboten, und als letzte Veranstaltung in diesem Jahr steht am Sonntag, 16. Dezember, um 11 Uhr wieder die Matinee mit den Künstlern des Landestheaters von Coburg im Kulturraum der ehemaligen Synagoge bevor.

Anschließend legte Schatzmeisterin Martina Mätzke eine grundsolide Kassenbilanz vor.

Danach befassten sich die Mitglieder mit dem Programm des Kulturvereins von Altenkunstadt für das neue Vereinsjahr, wobei allenthalben die Meinung bestand, den Fränkischen Theatersommer wieder zu verpflichten - und zwar sowohl mit einem Chanson- wie mit einem Kabarettabend.

Als besonders ansprechend wurde zudem das Stück mit dem Titel "Was sie immer schon über Franken wissen wollten" empfunden, während bei den Grundschulkindern von Altenkunstadt diesmal die "Querkela vom Staffelberg" ihren Auftritt haben.

Der Termin für das Wirtshaussingen konnte ebenfalls schon festgelegt werden, es findet am 27. September mit der Gruppe "Fränkischer Wind" in Altenkunstadt in der Gastwirtschaft "Sternschnuppe" statt. Weiterhin ist im Dezember des nächsten Jahres wieder eine Matinee im Kulturraum der Synagoge geplant. Angeregt wurde, auch im kommenden Jahr einen "kulturellen Frühschoppen" einzuführen.

Abschließend äußerte Vorsitzender Robert Hümmer die Hoffnung, dass das kulturelle Angebot des Vereins auch im neuen Jahr wieder viel Anklang findet. Dieter Radziej