Der in Unterleiterbach bei Bamberg lebende Hardwareentwickler Michael Morgenroth ist im unterfränkischen Veitshöchheim mit dem Kulturpreis Bayern ausgezeichnet worden. Der 28-Jährige erhält die Auszeichnung als bester Absolvent der Hochschule Coburg für seine Masterarbeit zu Hochfrequenz-Halbleiterchips in Smartphones. Der Preis ist mit 2000 Euro und einer Bronzestatue, dem "Gedankenblitz", dotiert.
Die Bayernwerk AG und das Bayerische Kultusministerium haben die Auszeichnung in diesem Jahr an 38 Künstler und Wissenschaftler aus allen Teilen Bayerns verliehen. In seiner ausgezeichneten Masterarbeit hat Morgenroth Hochfrequenz- Halbleiterchips in Smartphones untersucht. "Die Hochfrequenzsignale, die von der Smartphone-Antenne empfangen und ausgesendet werden, durchlaufen im Smartphone zunächst ein Hochfrequenz-Front-End, das hauptsächlich aus Halbleiterchips besteht", erklärt Morgenroth deren Einsatzgebiet. Die Halbleiterchips werden beispielsweise dazu verwendet, um zwischen verschiedenen Frequenzbändern wie GSM, UMTS oder LTE umzuschalten.
Neben Morgenroth und 31 weiteren Absolventen und Doktoranden der bayerischen Hochschulen haben fünf Künstler den diesjährigen Kulturpreis Bayern erhalten: der Kabarettist und Liedermacher Georg Ringsgwandl, der Schauspieler Michael von Au, die Geigerin Veronika Eberle, der Bildhauer Toni Scheubeck und der Jazzpianist Michael Wollny.