Haßfurt — Nachdem das für Mitte Oktober angesetzte Kultur-café, bei dem der in Haßfurt geborene und später verurteilte Kriegsverbrecher Fritz Sauckel thematisiert werden sollte, wegen der Erkrankung des Referenten entfallen musste, gibt es jetzt einen Ersatztermin: Das Kulturcafé findet am Mittwoch, 18. November, um 18 Uhr in der Stadthalle Haßfurt (kleiner Saal) statt. Zuvor gibt es eine kurze Ortseinsicht am Geburtshaus von Sauckel in der Brückenstraße. Der Treffpunkt hierzu ist um 17.15 Uhr vor dem Haus. Das teilt die Organisatorin der Veranstaltung, Sibylle Kneuer, mit.
Das letzte Kulturcafé des Jahres 2015 "wird sicher ein Höhepunkt der Reihe werden", heißt es in der Mitteilung. "Es ist gelungen, den renommierten Historiker, Publizisten und Kurator Steffen Raßloff aus Erfurt als Referent zu gewinnen. Er ist ein ausgewiesener Spezialist der Geschichte des Nationalsozialismus, vor allem in Thüringen."
Der Titel des Vortrages lautet: Fritz Sauckel - Hitlers "Muster-Gauleiter" und "Sklavenhalter". Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit der Stadt Haßfurt und dem Historischen Verein Landkreis Haßberge. Stadtarchivar Thomas Schindler hat laut den Veranstaltern eine kleine Ausstellung mit Dokumenten aus dem Stadtarchiv vorbereitet.
Eine Anmeldung zu dem Termin ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei, allerdings bitten die Organisatoren um einen Unkostenbeitrag. Im Anschluss an den Vortrag besteht Gelegenheit zur Diskussion. Weitere Informationen gibt es bei Sibylle Kneuer, Telefon 09521/954383 oder per E-Mail: kulturbuerosibyllekneuer@aol.de. red