"Die Verbunderweiterung ist sinnvoll." Mit diesen Worten fasste der Geschäftsführer des Verkehrsverbunds Großraum Nürnberg (VGN), Andreas Mäder, die Ergebnisse des jetzt in Coburg vorgestellten Zwischenberichtes zur Erweiterung des VGN zusammen.

Dieser ist Teil einer Grundlagenstudie, die zur Erweiterung des VGN um die oberfränkischen Landkreise Coburg, Hof, Kronach, Kulmbach und Wunsiedel, die kreisfreien Städte Coburg und Hof sowie den Landkreis Tirschenreuth in der Oberpfalz erstellt wurde. "Weitere 620 000 Bürger könnten damit die Vorteile des Verbunds nutzen, von neuen digitalen Diensten bis hin zur Einbindung der Freizeitregionen", so Mäder. Die Landräte und Oberbürgermeister zeigten sich erfreut und bestätigt über die Ergebnisse des Berichtes. "Der VGN ist ein wichtiger Kitt unserer Metropolregion. Es ist nur konsequent, dass dieser auf alle Landkreise und kreisfreien Städte ausgedehnt wird", so der Kulmbacher Landrat Klaus Peter Söllner. "Wir werden weiter mit Nachdruck am Beitritt arbeiten." Laut Oliver Bär, Landrat in Hof, wird dies zum 1. Januar 2024 angestrebt. red