Auf Initiative des Neukulmbachers Maurice Müller kam es am letzten Wochenden zur ersten Säuberungsaktion von 17 freiwilligen Helfern. Anlass waren ganz bestimmte Örtlichkeiten, die immer wieder verschmutzt werden. Dabei geht es nicht nur um die Sauberkeit, sondern auch um die Sicherheit für Kinder auf den Kinderspielplätzen.

Unter Beachtung der Corona-Vorschriften teilten sich die Freiwilligen auf verschiedene Gebiete auf. So wurden der Grünzug, der Trimm-dich-Pfad, der Rehberg und die Flutmulde gereinigt. Mit Begeisterung waren alle Altersgruppen von Schulkindern über Eltern bis hin zu Rentnern dabei. "Daumen hoch" und verbale Unterstützung beim Sammeln des Mülls waren für die Helfer sehr motivierend. Ein begeisterter Bürger gab gleich seinen Namen und Telefonnummer ab, um beim nächsten Mal dabei zu sein. An der Flutmulde wurde ein Freiwilliger gleich zu Beginn angesprochen. Der Anwohner fand die Aktion sehr gut und wollte auch mithelfen. Bereits 15 Minuten später sammelte er ebenfalls die Hinterlassenschaften auf.

Bei der kurzen Sammelaktion wurde ein kleiner Anhänger mit Müllsäcken gefüllt. Metallteile, leere und volle Flaschen, Papierverpackungen, Plastikmüll, Kronkorken, Zigarettenkippen, Hundekotbeutel und vieles Unappetitliche mehr wurde eingesammelt. Für jeden, der dabei war, eine gute Aktion, die Hoffnung auf Nachahmer und Gleichgesinnte macht.

Doch bereits am darauffolgenden Sonntag musste man an der Flutmulde beim neuen Kinderspielplatz feststellen, dass wieder eine kleine Müllhalde entstanden war. Jugendliche hatten eine Party gefeiert und ihre Bierflaschen, Zigarettenschachteln, Kronkorken, Taschentücher und Verpackungsmaterial zurückgelassen. Die leeren Bierflaschen waren bis zum Flussbett hinunter verstreut. Somit war schon die zweite Aktion fällig. Es bleibt abzuwarten, wie lange es dort sauber bleibt. Man wird nächstes Wochenende ein Gespräch mit der Jugendgruppe suchen.

Und wer Interesse hat, bei der nächsten Aktion mitzuhelfen: Man erreicht die Gruppe mit dem Namen "Aufräumaktion Kulmbach" auf Facebook.

Karl Heinz Weber