Am Samstag, 25. März, macht Wolfgang Buck mit seinem Soloprogramm „Visäwie“ Station in der Synagoge , Judenhof 3, in Altenkunstadt .

„Des lichd visäwie vom Bohnhof“ – mit dieser Ortsangabe zeigte Wolfgang Bucks Oma Kuni, dass sie durchaus Fremdsprachen beherrschte.

Reminiszenz an die Menschen

Das Programm „Visäwie“ ist nach dieser vereinsamenden Coronazeit eine Reminiszenz an die Menschen gegenüber. Die Leute „visäwie“, nach denen man sich monatelang gesehnt hat.

„Visäwie“, das können aber auch die Menschen auf der anderen Seite einer Grenze sein. „Die da drüben“ – von denen man zu wenig weiß und deshalb seine Vorurteile pflegt.

Die Menschen visäwie sind so lebensnotwendig, weil einem ohne sie nur das eigene Gesicht im Spiegel bleibt. Narzissmus ist keine Lösung.

Seit mehr als 30 Jahren spielt Wolfgang Buck seine dialektischen Songs auf den fränkischen Theater- und Konzertbühnen, aber auch im Rest der Republik. In all der Zeit hat er sich seine humane Haltung und seinen Witz bewahrt, seine sprachliche Süffigkeit, sein differenziertes Denken und sein wunderbares Gitarrenspiel. Karten gibt es laut Veranstalter im Vorverkauf für 16 Euro im Rathaus Altenkunstadt (Telefon 09572/387-11) und für 18 Euro an der Abendkasse. red