Depression gehört zu unserem Alltag und hat viele Facetten – lustig ist sie nie. Umso erstaunlicher ist es, dass der Brite Duncan Macmillan es geschafft hat, ein umwerfend komisches, sensibles und mitreißendes Stück über dieses Thema zu schreiben: „All das Schöne“. Gezeigt wird das Stück im Theater „Das Baumann“ am 21. und 22. Oktober.

Wie reagiert man als siebenjähriges Kind auf einen Suizidversuch der Mutter? Man versucht sie aufzuheitern, sie davon zu überzeugen, dass es viele Dinge gibt, für die es sich lohnt zu leben. Am besten schreibt man darüber eine Liste: Die beginnt mit 1. Eiscreme, 2. Wasserschlachten und wächst in den verschiedenen Lebensphasen weiter – zunächst um nicht den Mut zu verlieren, später aus dem überwältigenden Gefühl der ersten Liebe. Die ständige Beschäftigung mit dem todernsten Thema führt genau zum Gegenteil – ein leidenschaftliches Plädoyer dafür, warum es sich unbedingt lohnt, zu leben und zu feiern all die schönen Dinge des Lebens. Karten gibt es bei Sintenis Deko&Schenk oder über das-baumann.de. red