Der überaus erfolgreiche „7. autofreie Sonntag im Weißmaintal“ hat auch noch ein erfreuliches Nachspiel – zumindest für die Trebgaster Kirchengemeinde: eine neue Sitzbank für den Friedhof. Der Standort ist bewusst gewählt: Der Blick schweift nach Norden über den gesamten Friedhof und das malerische Weißmaintal bis hinüber zu den früheren Weinbergen, die einmal bis in die Region reichten. Diese Postkartenaussicht kann jeder genießen, der sich die Muße nimmt, auf der neuen Sitzbank an der südlichen Friedhofsmauer eine Pause einzulegen.

Zu verdanken ist diese Idylle der Kulmbacher Zimmerer-Innung. Sie ist beim „Autofreien Sonntag im Weißmaintal“ von Anfang an mit von der Partie und zeigt ihr handwerkliches Geschick. Dabei fertigen die Innungsmitglieder jedes Mal ein für ihre Zunft typisches Produkt, das sie anschließend einer Kommune entlang der Strecke Kauerndorf-Trebgast zur Verfügung stellen. Einmal ist es eine Sitzplatzüberdachung bei der Bushaltestelle in Kauerndorf, dann ein Bushaltehäuschen in Ködnitz oder eine Überdachung des Schachfeldes am Fuß- und Radweg in Trebgast . Dieses Jahr war es wieder eine Sitzbank – als Ergänzung für eine bereits 2019 gespendete Bank an der Nordseite des Friedhofs. Ein Block Fichtenholz, den die Firma Holz-Popp aus Kulmbach zur Verfügung stellte, bildete die Grundlage für die einzelnen Leisten, die am Badesee zu einer Sitzbank zusammengebaut wurden.

„Die Leute nehmen diese Sitzgelegenheiten gerne in Anspruch“, wusste Christine Diersch und dankte namens des Kirchenvorstandes den Betrieben Wilhelm Lauterbach und Fred Röder, die stellvertretend für ihre Kollegen die neue Bank aufstellten. hd