Der 30. Neudrossenfelder Gemeindefeuerwehrtag zeigte wieder deutlich, welch hohen Stellenwert das Feuerwehrwesen in der Kommune besitzt. Bürgermeister Harald Hübner listete Bruttoausgaben von insgesamt 1,3 Millionen Euro auf für die zuletzt angeschafften Fahrzeuge und für Baumaßnahmen.

Der Star ist das nagelneue Tanklöschfahrzeug 4000, das allein mit 435.000 Euro zu Buche schlägt. Dazu kommen noch ein HLF 20 und ein Mehrzweckfahrzeug. „Die Sanierung des Feuerwehrhauses samt Anbau und eine geräumige Fahrzeughalle mit insgesamt 370.000 Euro vervollständigen die Schlagkraft der heimischen Wehr“, sagte der Rathauschef mit Stolz.

In den Mittelpunkt stellte er jedoch die knapp 400 Aktiven in den zehn Gemeindefeuerwehren des 55 Quadratmeter großen Gemeindegebietes, „die das ganze Jahr Vorbildliches leisten“.

Besonders die Neudrossenfelder Stützpunktfeuerwehr mit den Altdrossenfelder Kameraden, nahe an den Verkehrsadern der B 85 und A 70, seien gefordert. „Nun ist man hervorragend ausgerüstet, mein Dank gilt daher auch dem Landkreis Kulmbach für die finanzielle Unterstützung.“

Landrat Klaus Peter Söllner betonte, wie „unersetzlich die Wehren im Landkreis“ seien. Dies sei in diesem Jahr beispielsweise durch die wirksame Bekämpfung zahlreicher Waldbrände unter Beweis gestellt worden. Der neue Kreisbrandrat Thomas Hoffmann lobte die uneingeschränkte Leistungsbereitschaft seiner Wehrleute.

Eines wollte der Bürgermeister noch hervorheben: Den ständig wachsenden Aufbau der Jugendfeuerwehren in Brücklein, Hornungsreuth, Neuenreuth, Langenstadt und Drossenfeld, dazu die Kinderfeuerwehr im Kernort. hw