Eine Doppelkirche auf dem Dorf? Das kommt eher selten vor. Ludwigschorgast hat eine solche und eine ungewöhnliche noch dazu. Ungewöhnlich deshalb, weil die 1511 errichtete spätgotische Hallenkirche, die ein wahres Kleinod ist, über eine Sakristei mit einer 1973 erbauten modernen Zeltkirche harmonisch miteinander verbunden ist.

Am vergangenen Sonntag wurde die Kirchweih mit einem Festgottesdienst zu Ehren des heiligen Bartholomäus gefeiert, den beide Gotteshäuser zum Patron haben.

In seiner Predigt verdeutliche Pfarrer Michal Osak die besondere Stellung der Gottesmutter Maria in der katholischen Kirche . Traditionsgemäß würdigte der Pfarrgemeinderat die Arbeit zahlreicher ehrenamtlich Engagierter, die in verschiedenen Bereichen des kirchlichen Lebens tätig sind oder waren. „Vieles würde ohne euren freiwilligen Einsatz nicht funktionieren“, sagte Vorsitzende Maria Kienzle und bedankte sich mit Präsenten und herzlichen Worten. Zu den „Himmelsträgern“ zählten Heinrich Kraus, Josef Rief, Wilfried Hein, Friedbert Neff, Otto Konrad , Hans Gabeli, Klaus Schock, Volker Pabel, Werner Ott, Wolfgang Konrad, Roland Konrad, Gerhard Kraus und Markus Leithner. Hinzu kamen die „Blumenfrauen“ Christel Braunersreuther, Marie Rupp, Karoline Roth, Veronika Schwinn, Käthe Wiesel, Marlene Groß und Regina Kraus, die Oberministranten Simon Roth, Andreas Vogler, Daniel Herde und Lukas Ott sowie die Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Betty Wamser (1980 – 1986), Christel Braunersreuther (1986 – 1990), Peter Roth (1990 – 1994), Doris Leithner-Bisani (1994 – 2010), Maria Kienzle seit 2010 und Marlene Groß seit 2022.

Die Messfeier gestalteten die Band „Inkognito“ und Organist Roland Daig musikalisch aus. Der weltliche Teil spielte sich weitgehend im Wirtshaus und im Gasthof Schicker ab.

Der Tag des Fußballs und der Jugend beim FC Ludwigschorgast musste wegen Dauerregens ausfallen. tb