In der jüngsten Stadtratssitzung wollte die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen die Verwaltung mit der Aufgabe beauftragen zu prüfen, ob ein städtebaulicher Grundsatzbeschluss für verpflichtende Rahmenbedingungen umsetzbar wäre. Das Bestreben sei gewesen, einen lokalen Beitrag zum Pariser Klimaabkommen zu leisten, heißt es dazu in einer Pressemitteilung der Partei.

„Es ist unsere Pflicht als Stadtrat, unsere Bürger vor Hitze- und Starkregenereignissen zu schützen. Die zunehmenden Klimakatastrophen sind allen bekannt. Dagegen muss etwas unternommen werden“, fordert Stadträtin Dagmar Keis-Lechner. Genau dafür wäre eine Maßnahme für verpflichtende Photovoltaik-Anlagen, Dachbegrünung oder Wärmepumpen bei Neubauten die einzige vernünftige Schlussfolgerung, bedauert sie.

„Wäre unser Antrag angenommen worden, hätten wir über sämtliche Ausnahmen und Bedingungen mit der Verwaltung sprechen können, doch dazu wird es nicht jetzt kommen“, bedauert Stadträtin Lisa Töpper. Der Stadtrat habe sich mehrheitlich gegen eine solche Maßnahme entschieden und hoffe, dass es reiche, den Bauherren lediglich eine Empfehlung mit auf den Weg zu geben.

Globale Herausforderung

„Wir stehen vor einer globalen Herausforderung, und das nicht erst seit gestern, das haben Grüne und SPD erkannt, doch ohne die Zustimmung der Mehrheit werden mal wieder das Erreichen der Klimaziele in Kulmbach hinten angestellt“, heißt es abschließend. red